Feuerwehr Bonn

Hürtgenwald/Gey:  Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, den großflächigen Waldbrand zwischen Großhau und Gey einzudämmen. Dabei kommen neben Löschwasser auch schwere landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz.

Felder werden umgepflügt

Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, werden derzeit umliegende Felder mit sogenannten Grubbern bearbeitet. Die schweren landwirtschaftlichen Geräte lockern und durchtrennen die Vegetation und sollen damit verhindern, dass sich die Flächen entzünden und das Feuer weiter ausbreiten kann.

Gleichzeitig beraten inzwischen Experten aus verschiedenen Teilen Deutschlands die Einsatzleitung vor Ort. Gemeinsam wird nach Möglichkeiten gesucht, den Brand unter Kontrolle zu bekommen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Gegenfeuer als mögliche Maßnahme

Eine der diskutierten Möglichkeiten ist der Einsatz eines kontrollierten Gegenfeuers. Dabei würde gezielt eine Fläche vor der eigentlichen Feuerfront abgebrannt. Durch das kontrollierte Feuer könnte der vorhandenen Vegetation der Brennstoff entzogen werden, sodass dem Hauptfeuer beim weiteren Vorrücken weniger Material zur Verfügung steht.

Ob diese Maßnahme tatsächlich eingesetzt wird, ist derzeit noch Gegenstand der Beratung und hängt maßgeblich von den örtlichen Bedingungen und der weiteren Entwicklung des Feuers ab.

Starker Wind erschwert die Löscharbeiten

Besonders schwierig sind die aktuellen Windgeschwindigkeiten von rund 30 km/h. Die Winde können die Flammen immer wieder anfachen und dafür sorgen, dass sich das Feuer schneller beziehungsweise unkontrolliert ausbreitet.

Die Einsatzleitung muss deshalb die Entwicklung der Windrichtung und -stärke ständig beobachten und die Maßnahmen entsprechend anpassen. Die Lage bleibt weiterhin dynamisch.

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