Hürtgenwald/Gey: Die Lage beim großflächigen Waldbrand zwischen Großhau und Gey bleibt dynamisch. Inzwischen sind mehr als 200 Einsatzkräfte im Einsatz, um die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Unterstützung erhalten die Einsatzkräfte dabei aus verschiedenen Bereichen. Neben dem Kreis Düren sind auch die Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und das Land Nordrhein-Westfalen in die umfangreichen Maßnahmen eingebunden. Auch Mitarbeitende des Forstes sind vor Ort und unterstützen die Einsatzleitung bei der Bekämpfung des Waldbrandes.
Landwirte unterstützen bei der Wasserversorgung
Eine wichtige Rolle bei der Brandbekämpfung übernehmen erneut Landwirte aus der Region. Sie unterstützen die Einsatzkräfte bei der Wasserversorgung und bringen mit ihren Fahrzeugen dringend benötigtes Löschwasser ins Einsatzgebiet.
Damit kann die Versorgung der zahlreichen Löschmannschaften auch in den teilweise schwer zugänglichen Bereichen des Waldgebietes aufrechterhalten werden.
Löschhubschrauber aus der Luft im Einsatz
Auch aus der Luft wird der Waldbrand bekämpft. Löschhubschrauber nehmen Wasser auf und bringen es direkt über die Brandstellen, um die Flammen insbesondere in schwer erreichbaren Waldgebieten aus der Luft zu bekämpfen.
Zusätzlich sind zwei weitere Hubschrauber der Bundeswehr sowie ein Hubschrauber des Landes Nordrhein-Westfalen auf dem Weg in das Einsatzgebiet.
Die Hubschrauber können das Löschwasser sowohl aus einem großen Wasserbecken als auch aus umliegenden Talsperren aufnehmen. Von dort aus fliegen sie die betroffenen Waldflächen an und unterstützen die Einsatzkräfte am Boden.
Wind entscheidet über weitere Entwicklung
Wie sich der Waldbrand weiter entwickelt, hängt derzeit maßgeblich von der Windrichtung und Windstärke ab. Die Einsatzleitung muss die Lage deshalb fortlaufend neu bewerten und die Einsatzmaßnahmen entsprechend anpassen.
Die Situation bleibt damit dynamisch. Insbesondere eine mögliche Veränderung der Windrichtung kann die Ausbreitungsrichtung des Feuers kurzfristig verändern.
Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin mit großem Kräfteansatz daran, den Brand unter Kontrolle zu bekommen und eine weitere Ausbreitung in Richtung bebauter Bereiche zu verhindern. Die Bevölkerung wird weiterhin dringend aufgefordert, das Einsatzgebiet zu meiden und die Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte zu beachten.