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- Geschrieben von PM-EXT/medienanstalt-nrw
- Kategorie: Ratgeber Digitale Medien
Telegram ist in aller Munde - und das, obwohl schätzungsweise nur knapp zehn Prozent der Deutschen den Messengerdienst mit unklarem Firmensitz und wenig transparenten Organisationsstrukturen nutzen. Nicht nur zur Verbreitung von Verschwörungsideologien und alternativen Weltanschauungen wird Telegram zunehmend verwendet. Auch Rechtsverstöße vielfältiger Art finden sich dort. Diesen Verdacht hat die Landesanstalt für Medien NRW daher bereits im Frühjahr zum Anlass genommen, sich des Themas anzunehmen. Ziel war es, ein besseres Verständnis für die Aktivitäten auf Telegram zu bekommen, um schließlich auch dort keine rechtsfreien Räume zuzulassen.
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- Geschrieben von Redaktion/SAV
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Nach PC und Smartphone: Lautet die nächste Technikrevolution 3D Drucker?
Drucker gehören in zahlreichen Betrieben und Privathaushalten zur Standard-Technikausstattung. Die Schwarz-Weiß-Printer von damals haben allerdings ausgedient: Mit sogenannten Multifunktionsdruckern stehen weit mehr Funktionen ins Haus beziehungsweise ins Büro. Mittlerweile erfreuen sich sogar Laserdrucker wachsender Beliebtheit, denn die Preise für die Turbo-Drucker sind auf ein Rekordtief gesunken.
Anders sieht es bei 3D Druckern aus. Hochwertige Drucker, die nicht mit Blatt und Tinte, sondern per Kunststoff drucken, kosten mehrere tausend Euro. Warum die Alleskönner ihren Preis jedoch wert sind, weshalb sie bald viele Lebensbereiche umgestalten könnten und wie jeder Interessent für kleines Geld in den Genuss von 3D Druckerzeugnissen gelangt, verraten die folgenden Zeilen.
Grenzenlose Vielfalt für dreidimensionale Printer?
Die Liste an Möglichkeiten, die 3D Druckverfahren bieten, ist lang. Noch länger ist die Liste der Möglichkeiten, die in naher Zukunft realisiert werden sollen. Auf der Website 3Fraktur beispielsweise können aktuelle Projekte und Fortschritte eingesehen werden, doch mehr Aufsehen erregen Projekte, die in absehbarer oder ferner Zukunft in Angriff genommen werden dürften. Es bestehen etwa Überlegungen, 3D Drucker in Space Shuttles zu integrieren. Dort könnten sie Ersatzteile für die Shuttles liefern und den Rohstoffabbau revolutionieren. Werden Asteroiden zersetzt, um die dort enthaltenen Edelmetalle zu fördern, könnten Kapseln gedruckt werden, die die gewonnenen Rohstoffe Richtung Erde transportieren. Ein Geschäft, das sich lohnt, denn Asteroiden weisen im Vergleich zum unteren und oberen Erdmantel unseres Planeten einen zehn- bis hundertfachen Gehalt an Mineralien auf.
Das Material macht’s
Von großer Bedeutung für die Optionen, die ein 3D Drucker offenbart, sind die verwendbaren Materialien. Derweil kommen in erster Linie Kunststoffe zum Einsatz. Filament auf Kunststoffbasis wird erhitzt und Schicht für Schicht in Form gebracht. Neben solch Fotopolymeren werden vermehrt Metall- und Kunststoffpulver verwendet, um den Druckerzeugnissen individuelle Eigenschaften zu verleihen. Um zum Beispiel elektronische Komponenten herzustellen, müssen Kleinstteile aus Metallen gefertigt und im Anschluss zusammengesetzt werden. Große Hoffnungen legen Entwickler in die Einbindung von Lebensmitteln wie zum Beispiel Zucker. Die Lebensmittelindustrie könnte auf diese Weise die Prototypenentwicklung von Gummibären & Co. revolutionieren.
Günstig in 3D drucken lassen? Kein Ding der Unmöglichkeit!
Die Chancen, die 3D Drucker bergen, sind enorm. Es dürften allerdings einige Jahre vergehen, bis dreidimensional arbeitende Printer zu vertretbaren Preisen angeboten werden. Wer bereits heute die Gunst der Stunde ergreifen will, kann jedoch 3D Druck Dienstleister mit der Fertigung unzähliger Gegenstände beauftragen. Spritzguss Anbieter etwa fertigen Erzeugnisse in verschiedenen Materialien und versenden die Erzeugnisse deutschlandweit per Post!
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- Geschrieben von Redaktion/SAV
- Kategorie: Ratgeber Digitale Medien
Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde das Internet vor allem als ein reines Informationsmedium genutzt. Ab und an wurden die E-Mails geprüft und interessante Informationen in der Wikipedia gesucht aber ansonsten war das Internet bei Weitem nicht so groß und vielfältig wie heute. Mit dem Aufkommen der Social Networks, den Streaming-Angeboten, dem Online-Banking und nicht zuletzt den Smartphones ist das Internet heute aber ein beinahe allgegenwärtiges Medium in unserem Alltag. Für viele Menschen ist es aber immer noch ein Rätsel, wie sie möglichst bequem und vor allem sicher das Internet für sich nutzen können.
Der richtige Browser für den Besuch im Internet
Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Browsern, die sich auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden. Allerdings haben Firefox, Chrome, Edge und Opera - um die vier größten Browser zu nennen - im Detail doch deutlich Unterschiede voneinander. Über Jahre war beispielsweise der Internet Explorer von Microsoft der absolute Standard und sei es nur, weil er nun einmal auf allen Computern vorinstalliert war. Das bedeutete auch, dass man nicht so viel in die technische Entwicklung wie die Konkurrenz investierte und so seine Stellung als Marktführer verloren hat.
Die Besonderheit der Browser liegt in der heutigen Zeit vor allem darin, dass man sie ganz nach den eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Mit Erweiterungen und Designs kann die grundsätzliche Funktionalität der Browser noch weiter angepasst werden. So gibt es beispielsweise eine große Auswahl für nützliche Chrome Erweiterungen. Von einer besseren Verwaltung der Lesezeichen über den Ein-Klick-Download von Videos bis hin zu den begehrten Adblockern finden sich verschiedenste Tools, die die Bewegungen im Internet einfacher und komfortabler machen. Eine Anpassung entsprechend der eigenen Wünsche ist also in jedem Fall zu empfehlen und sichert gleichzeitig den Umgang mit dem Internet weiter ab.
Sicher im Internet: Wie man sich vor Gefahren im Netz schützen kann
Mit der steigenden Beliebtheit im Internet gibt es natürlich auch Personen und Unternehmen, die keine guten Absichten mit den Benutzern haben. Schon seit den Anfangszeiten sind Viren, Trojaner und zuletzt auch Scam-Versuche zu verzeichnen. Besonders das Phishing, also das Abgreifen von Daten, um etwa an die Kreditkarten-Daten von Verbrauchern zu kommen, haben mit der steigenden Nutzung des E-Commerce zugenommen. Wer sich heute im Netz bewegt braucht also nicht nur die erwähnten Addons für Bequemlichkeit, sondern muss auch stets ein wachsames Auge in Hinblick auf die Sicherheit haben.
- Updates: Updates für das Betriebssystem und die unterschiedlichen Programme sind bedeutend für eine möglichst hohe Sicherheit mit dem Computer. Es sollte daher in regelmäßigen Zyklen darauf geachtet werden, ob es neue Updates für das Virenprogramm, das Betriebssystem und beispielsweise den Browser gibt.
- Anti-Viren-Programme: Programme für die Sicherheit sind besonders bedeutend. Moderne Anti Viren Programme schützen nicht vor Viren und Trojanern, sondern auch vor gängigen Phishing-Gefahren und anderen Dingen, die einem im Internet begegnen können.
- Mobile Sicherheit: Während viele dieser Dinge auf dem normalen PC oder Laptop längst Normalität sind, vergessen viele Benutzer, dass dieses Prinzip auch für die mobilen Endgeräte gilt. Auch hier gibt es entsprechende Programme, mit denen die Sicherheit erhöht werden kann.
Eine entsprechende Sicherheit kann also nur erreicht werden, wenn auch die Programme auf dem eigenen Rechner, dem Smartphone oder dem Tablet stets gesichert sind. Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichen Programmen, die verschiedene Funktionen bieten. In der Regel ist es nicht nötig, dass Geld investiert wird. Die meisten kostenlosen Programme bieten eine Sicherheit von 99% für die gängige Benutzung im Internet. Wenn man dann auch noch darauf achtet, dass der eigene Umgang mit Gefahren im Internet entsprechend sorgsam ist, sollte man eine gute Basis haben.
Sicher im Internet - auf die richtige Benutzung achten
Auch die besten Programme auf dem Rechner können nicht schützen, wenn es zu fahrlässigen Handlungen kommt. Das haben sich viele Betrüger in den letzten Jahren zu Nutze gemacht und sind so teilweise an sensibelste Daten von Benutzern im Internet gekommen. Besonders deutlich ist das etwa beim Thema Phishing. Hier wird versucht, beispielsweise mittels gefälschter E-Mails, an die Benutzerdaten zu kommen. Ein Beispiel ist eine E-Mail von Amazon, bei der darauf hingewiesen wird, dass die Login-Daten eingegeben werden müssen, damit das Konto wieder freigeschaltet wird. In Wirklichkeit wird man aber auf die Seite von Betrügern weitergeleitet, die im Anschluss die entsprechenden Daten besitzen.
Neben den oben angegebenen Programmen für die Sicherheit ist es also wichtig, auch das eigene Verhalten regelmäßig zu überprüfen. Niemand fordert einfach so persönliche Daten an und in der Regel gibt es auch keine unaufgeforderten E-Mails, irgendwo die eigenen Daten einzugeben. Noch sicherer wird es, wenn man auf eine Zwei Faktor Authentifizierung setzt, bei der auch noch das Handy als weitere Maßnahme für den Login eingesetzt wird.
Achtet man auf diese Punkte, dann ist das Internet nicht nur ein unterhaltsames, sondern auch ein sicheres Erlebnis.
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- Geschrieben von Redaktion/SAV
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Bei der Frage um die Anschaffung eines Gaming-PCs ergibt sich der Eindruck, dass er teurer ist als eine moderne Konsole – obwohl dies gar nicht stimmt, wenn auf die Details geachtet wird. Anders verhält es sich bei den Spielen. Hier ist auf den ersten Blick klar: PC-Spiele sind auffällig günstiger als die für die Konsolen. Woran liegt das und vor allem: Warum werden die PC-Games immer günstiger?
PC-Markt: Gaming-Notebooks sind auf dem Vormarsch
Immer wieder wird die Prognose abgegeben, dass der PC-Gaming-Markt am Ende sei, immer weiter an Bedeutung verlieren wird und schließlich ausstirbt. Doch der Markt überlebt seit vielen Jahren, wobei es vor allem die Notebooks sind, der diesem Bereich unter die Arme greifen.
Hinsichtlich der Größe hat der PC an Dominanz verloren, aber er hält sich wacker bei der steigenden Konkurrenz und in Hinsicht auf die neuen Technologien. Das Cloud-Gaming, das als der neue PC-Hardware-Killer angesagt wurde, stellt noch keine große Gefahr dar, da diese Art des Spielens selbst noch in den Kinderschuhen steckt. Sogar Googles Großangriff mit Stadia verpuffte und hat ebenfalls noch einen langen Weg vor sich. Die IDC-Marktforscher lassen verlauten, dass von dem allgemeinen PC-Tod noch nicht wirklich etwas zu spüren ist.
Die Marktforscher von IDC gaben bekannt, dass 2019 in der EU 1,985 Millionen Gaming-PCs und 5,45 Millionen Gaming-Notebooks verkauft wurden. In der Zählung miteingeschlossen: alle Fertig-PCs und Notebooks, die mindestens mit einem Grafikchip von NVIDIA oder AMD ausgestattet sind.
Zudem wurden die ersten Prognosen anhand dieser Zahlen sowie die ersten Analysen für die kommenden Jahre erstellt. Die IDC geht davon aus, dass es bis 2023 zwar zu einem leichten Rückgang auf dem Desktop-Markt kommen wird, aber dafür knapp sieben Millionen neue Gaming-Laptops verkauft werden. Damit würde beim PC-Gaming ein Marktanteil von über 70 Prozent erreicht werden. Zum Vergleich: 2019 waren es „nur“ 64,4 Prozent.
Online Gaming ist im Trend
Von „Pong“, dem ersten Videospiel aus dem Jahr 1972, bis heute war es ein langer Weg. Weder die Grafik noch das Gameplay von damals sind vergleichbar mit heutigen Standards. Doch eines ist sicher: Die Evolution der Videospiele und des Online Gamings ist noch lange nicht am Ende.
Besonders das Online Gaming ist ein Hobby, das immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Das zeigen allein die Nutzerzahlen. Sie stiegen in diesem Jahr auf 8,3 Millionen an, während die Umsätze der Online Games sinken, was vor allem auf die immer weiter steigende Anzahl an kostenfreien Angeboten zurückzuführen ist.
Immer mehr Nischenprodukte lassen sich im Online Segment finden. Das hängt besonders damit zusammen, dass die Spieler gern Neues ausprobieren und sich zudem im Internet schnell eine Fanbase bildet. Darüber hinaus spielen auch Branchen wie Online Casinos eine wichtige Rolle, die mitunter ohne Geldeinzahlung sofort 60 Freispiele gutschreiben, sobald sich ein neuer Kunde registriert. Virtuelle Spielotheken bieten oftmals ein enorm großes Spieleportfolio, das bei Slots beginnt, über Tisch- und Arcade-Games weitergeht und bis hin zu Live Dealer Spielen reicht.
Aber auch eSports nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Immer mehr Menschen begeistern sich dafür und das zeigen auch die Umsätze, die im Jahr 2019 bereits bei 958 Millionen US-Dollar lagen. Weltweit wird in diesem Segment bis 2023 ein Umsatz von 1,6 Milliarden US-Dollar erwartet. Grundsätzlich ist es möglich, dass jeder an den eSport-Veranstaltungen teilnehmen kann. Natürlich sind die ganz großen eSport Events lediglich den Besten vorbehalten.
Warum werden die PC-Spiele immer günstiger?
Dass der Umsatz an Gaming-PCs und -Laptops steigen wird, liegt auch an den günstigen Preisen. Sie sind ein Hauptargument für PC-Spieler, warum sie ihrer Plattform treu bleiben. Die Gründe für die günstigen Preise sind vielfältig. So spielen bei der Preisbildung viele Faktoren eine Rolle:
- Der Markt
Konsolenspiele sind bei vielen Händlern erhältlich, doch der digitale Kauf ist lediglich in den Onlineshops der Konsolenhersteller möglich. Dagegen werden PC-Games auf etlichen Portalen angeboten und dadurch entsteht ein Konkurrenzkampf, der zu günstigeren Preisen führt. - Die Preisbereitschaft
Aufgrund der Vergangenheit sind Konsolenspieler Preise von über 50 Euro für neue Titel gewohnt. PC-Spiele jedoch waren schon immer günstiger und so haben sich PC-Gamer an ein niedrigeres Preisniveau gewöhnt. - Die Portierung
Zunächst werden alle Spiele, selbst wenn es sich um exklusive Konsolentitel handelt, auf einem PC entwickelt. Erst im Anschluss erfolgt die Anpassung auf die jeweilige Konsole. Die Folge dieses Vorgehens ist, dass ein zusätzlicher Arbeitsschritt notwendig ist. - Die Entwicklung
PC-Spiele sind aufgrund der einfacheren Programmierumgebung wesentlich einfacher zu entwickeln. - Die Lizenzgebühren
Es fallen hohe Lizenzgebühren an. Diese werden von den Konsolenherstellern für die Spiele auf ihren Plattformen verlangt. Diese Gebühren heißen im Englischen „Royalties“.
Leicht zu überprüfen ist der erste Punkt. Denn selbst PC-Games, die noch gar nicht erschienen sind, können bereits mit teilweise sehr guten Rabatten vorbestellt werden. Anders ist es bei Vorbestellungen für Konsolentitel, die ausschließlich zum vollen Preis angeboten werden. Bis es dann zu einem ersten kleinen Rabatt kommt, vergehen oft Wochen oder sogar Monate.
Worauf sollte man als Spieler heute achten?
Auch heute noch ist die Wahl der Plattform für einen Spieler der wichtigste Aspekt. Soll es die Konsole sein, die mit dem Fernseher verbunden wird oder doch eher der leistungsfähige PC? Eine pauschale Antwort gibt es dafür nicht. Denn entscheidend sind letztendlich die Titel. So laufen viele populäre Spiele und Browsergames oft auf allen Plattformen, doch besonders in den Nischenbereichen existieren exklusive Titel.
Aus diesem Grund sollten Gamer zunächst für sich selbst überprüfen, was sie gern spielen und auf welcher Plattform die Titel zu haben sind. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Überlegungen:
- Eine Konsole benötigt nicht viel Platz und ein Fernseher ist in jedem Haushalt zu finden.
- Computer verfügen häufig über sehr leistungsfähige Hardware, so dass Spiele auf dem PC gegenüber Konsolen oftmals mit besserer Grafik punkten können.
- Konsolen bereiten hingegen weniger Probleme, da sie alle aus denselben Teilen bestehen, während PCs oder Gaming-Laptop aus einzelnen Komponenten zusammengestellt werden, die sehr unterschiedlich sein können.
- PC-Games sind günstiger und ein Desktop-Rechner bietet den Vorteil, auch anderweitig genutzt werden zu können.
Am Ende ist jedoch nur eines wichtig: Der Spieler muss sich auf seiner Plattform wohlfühlen und diese wiederum sollte seinen Geldbeutel nicht zu stark belasten.