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Köln: Heute Morgen um 6:50 Uhr gingen bei der Feuerwehr Notrufe über einen Dachgeschossbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Severinsstraße ein. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand die betroffene Wohnung bereits im Vollbrand – aus den Dachgauben schlugen Flammen auf die Straße.

Vier Personen, darunter zwei Kinder, hatten sich aus der Brandwohnung auf den rückseitigen Balkon gerettet und machten sich dort bemerkbar. Die baulichen Gegebenheiten ließen weder den Einsatz der Drehleiter noch das Anleitern mit tragbaren Leitern zu, daher wurde zur Sicherheit ein Sprungpolster aufgebaut. Die eingeschlossenen Personen wurden durchgehend von den Einsatzkräften betreut.

Da ein Sprung ins Sprungpolster nur im absoluten Notfall in Betracht kommt, konzentrierten sich die Einsatzkräfte zunächst auf massive Löscharbeiten in der Wohnung sowie Entlüftungsmaßnahmen im Treppenhaus, um einen Rettungsweg zu den eingeschlossenen Personen zu schaffen. Sechs Einsatzkräfte unter Atemschutz drangen in die Brandwohnung vor und wurden dabei von Kollegen auf der Drehleiter von der Straßenseite unterstützt. Anschließend gelang es den Einsatzkräften, die zwei Erwachsenen und zwei Kinder über das Treppenhaus in Sicherheit zu bringen, gesichert mit Fluchthauben. Der Rettungsdienst versorgte die vier Geretteten vor Ort; sie wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert. Zwei weitere Bewohner*innen wurden ebenfalls zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 7:30 Uhr konnte „Feuer aus” gemeldet werden. Im Anschluss erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie eine gründliche Entlüftung des Gebäudes zur Beseitigung des giftigen Brandrauchs. Es waren 55 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Köln im Einsatz. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizei übernommen.

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