Region: Ab Samstagabend ziehen aus Süden langanhaltende und teils kräftige Niederschläge auf. Diese gehen zunehmend von Schneefall in gefrierenden Regen über. Bis zum Sonntagmittag, nach Osten hin bis Sonntagabend, muss verbreitet mit Glatteis auf Straßen und Wegen gerechnet werden. Es kann zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen. Zudem besteht die Gefahr von Eisbruch. Schäden an Vegetation und Infrastruktur lassen sich dabei nicht ausschließen. Dies ist eine aktualisierte Vorabinformation, die frühzeitig auf die Gefahr eines Unwetterereignisses hinweisen soll. Bezüglich der betroffenen Regionen bestehen weiterhin Unsicherheiten. Entsprechende Warnungen werden Samstag Nachmittag bzw. am Sonntag 

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Das Unwetter-Ereignis wird verbreitet erwartet. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Zwischen einem Tief über Frankreich und einem kräftigen Hoch über dem Nordmeer strömt heute mit einer östlichen Strömung zunehmend arktische Polarluft nach NRW. Im Übergangsbereich zu einer teilweise noch vorhandenen deutlich milderen Luftmasse kommt es ab den Abendstunden zu mitunter unwetterartigen Schneefällen, Verwehungen und Glatteis. 

FROST/GLÄTTE:
Heute Vormittag zunächst im nördlichen Ostwestfalen, im weiteren Tagesverlauf dann zunehmend auf die Westhälfte ausweitend gebietsweise leichter Frost zwischen -3 und 0 Grad, im äußersten Nordosten anfangs noch vereinzelt Glätte durch überfrierende Nässe nicht ausgeschlossen.
In der Nacht zum Sonntag dann verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -4 Grad, in Ostwestfalen mäßiger Frost zwischen -5 und -8 Grad. Frostfrei am ehesten in der Kölner Bucht.

WIND: 
Ab heute Vormittag auffrischender Ostwind, im weiteren Tagesverlauf dann in der Nordhälfte und im Sauerland Windböen, in der Nacht zum Sonntag auch stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7-8). Am Sonntag vereinzelt Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) aus Ost nicht ausgeschlossen.

SCHNEE/SCHNEEVERWEHUNGEN:
Heute ab dem Vormittag zunächst vom Siegerland bis zum Weserbergland leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 und 5 cm bis zum Abend. Im Laufe des Abends besonders in der Nordhälfte sowie an der Grenze zu Hessen verbreitet einsetzender, vor allem in der Nacht zum Sonntag sehr kräftiger Schneefall. Bis Sonntagmorgen dort Neuschneemengen zwischen 10 und 20 cm, südlich angrenzend noch 5 bis 10 cm, von der Eifel bis zum Bergischen Land allenfalls geringe Mengen. 
Am Sonntag tagsüber allmählich nachlassender Schneefall, bis zum späten Sonntagabend dabei mit den Mengen aus der Nacht in der Nordhälfte Gesamtschneemengen zwischen 20 und 40 cm (UNWETTER)! Nach Süden angrenzend insgesamt 5 bis 15 cm, ganz im Süden unter 5 cm. 
Zudem in der Nacht zum sowie am Sonntag bei in Böen starkem bis stürmischem Ostwind starke Schneeverwehungen wahrscheinlich (UNWETTER bzw. EXTREMES UNWETTER). Gefahr von Schneebruch. 
In der Nacht zum Montag weitgehend abklingender Schneefall.

GLATTEIS:
Etwa ab den späten Abendstunden vor allem über der Mitte und dem südlichen Bergland gefrierender Regen mit Glatteisbildung wahrscheinlich (UNWETTER). Zudem Gefahr von stärkerem Eisansatz an Gegenständen und Eisbruch. Im Laufe des Sonntags nachlassende Glatteisgefahr. 

Region: Von Südwesten wieder dichtere Wolken und Regen. In der Nacht zum Freitag aufkommender Regen und erneut Wind- und Sturmböen. Geringe Gewitterwahrscheinlichkeit.

Nordrhein-Westfalen gelangt zunehmend in den Einflussbereich eines umfangreichen Sturmtiefs bei Island, welches am Sonntag mit seinem Frontensystem wetterbestimmend ist. Dabei wird es zunehmend windig. 

SCHNEE/GLÄTTE:
Ab dem Abend im Bergland oberhalb etwa 400 bis 500 m erneut Glätte durch etwas Schnee. 
Im Laufe der Nacht zum Sonntag allmählich einsetzender Schneefall, der sich am Sonntag im Vormittagsverlauf intensiviert - Glättegefahr. Dabei können bis Montagmorgen in Lagen oberhalb etwa 400 bis 600 m um 10 bis 15 cm, in den Gipfellagen der Mittelgebirge bis zu 20 cm Neuschnee fallen. In Südstaulagen der Eifel sind stellenweise auch bis zu 30 cm nicht ausgeschlossen. 

FROST:
In der Nacht zum Sonntag im Bergland leichter Frost bis -2 Grad, sonst meist frostfrei.

WIND: 
Zunächst in der Eifel Windböen aus Südwest 50 bis 60 km/h (Bft 7). Am Abend und in der Nacht zum Sonntag allgemein deutlich auffrischender Südwest- bis Südwind, dann gebietsweise Windböen bis 60 km/h (Bft 7), im Bergland und im Aachener Raum auch stürmische Böen oder Sturmböen mit 70 bis 80 km/h (Bft 8 bis 9). 
Am Sonntag tagsüber verbreitet stürmische Böen und Sturmböen zwischen 70 und 80 km/h (Bft 8 bis 9), im Bergland sowie in exponierten Lagen teils schwere Sturmböen um 90 km/h (Bft 10). Zum Abend von Westen abschwächend. 

NRW: Bedeckt, aufkommender Niederschlag, im Bergland Schnee und Glätte, im Flachland Regen, teils Schneeregen, hier nur vereinzelt Glätte. Montag nachlassende Niederschläge, vereinzelt Auflockerungen. In der Nacht zum Montag bedeckt und verbreitet Niederschläge. Im Bergland Schnee, im höheren Bergland 5 bis 10 cm Neuschnee, örtlich etwas mehr, in tiefen Lagen meist Regen oder Schneeregen, Schneefallgrenze teils auf 200 m absinkend. Vor allem im Bergland Glätte, in tiefen Lagen am ehesten noch in Ostwestfalen und im südlichen Ruhrgebiet durch vorübergehenden Schneeregen, meist aber keine Glätte. Örtlich Nebel. Tiefstwerte zwischen 3 und 0 Grad, in Hochlagen bis -2 Grad. Schwacher Wind aus Nordwest, im Verlauf auf West, ausgangs der Nacht auf Südwest drehend und dann zunehmend mäßig.

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