Bekanntlich spielt der 1. FC Düren derzeit in der Mittelrheinliga und ist damit weit entfernt von der Bundesliga. In der wird seit dem 16. August wieder gegen den Ball getreten – und die Fußballfans der Nation haben die Hoffnung, dass das Rennen um die Meisterschaft ähnlich spannend wie in der vergangenen Spielzeit wird. Die letzten sieben Meisterschaften holte der FC Bayern München, und zwar teilweise mit erheblichem Vorsprung. In der Saison 2013/2014 etwa waren es 19 Punkte vor Borussia Dortmund, in der Spielzeit 2017/2018 gingen die Münchner sogar mit 21 Zählern vor dem FC Schalke 04 über die Ziellinie. Somit war es ein Segen für die Millionen von Fußballfreunden, dass es in der vergangenen Saison endlich mal wieder zu einem aufregenden Zweikampf um die Meisterschaft kam. Borussia Dortmund bot den Bayern nicht nur Paroli, sondern konnte sich zeitweise mit neun Punkten Vorsprung vom Rekordmeister absetzen. In der Rückrunde kam es dann allerdings zu einem Einbruch der jungen Dortmunder Mannschaft, der dazu führte, dass München noch am BVB vorbeizog. Im Fernduell am letzten Spieltag hatte die Borussia noch die Chance, die Bayern auf der Ziellinie abzufangen, und erledigte seine Aufgabe dank eines 2:0-Sieges bei Borussia Mönchengladbach souverän. Allerdings schafften es die Bayern im Parallelspiel, Eintracht Frankfurt mit 5:1 zu besiegen, und retteten damit ihren Zwei-Punkte-Vorsprung ins Ziel.

Im Sommer rüstete Borussia Dortmund die Mannschaft ordentlich auf. Aus Hoffenheim kam Nico Schulz, aus Leverkusen Julian Brandt – beides aktuelle deutsche Nationalspieler. Dazu holte der BVB mit Mats Hummels einen Innenverteidiger aus München zurück, der für die nötige Stabilität in der Defensive sorgen soll.
Fast 130 Millionen Euro gaben die Verantwortlichen der Borussia in der sommerlichen Transferphase aus – inklusive der 21 Millionen Euro, die für die feste Verpflichtung des spanischen Stürmers Paco Alcácer vom FC Barcelona fällig waren, der schon in der vergangenen Saison auf Leihbasis in Dortmund gespielt hatte. Mit dieser Transferoffensive wurde der BVB plötzlich zum Meisterschaftsfavoriten, und nicht wenige, die online Fußball Wetten abschließen, setzten ihr Geld auf Dortmund als kommenden Titelträger.

Das lag auch daran, dass sich die Bayern zunächst schwertaten, den namhaften Einkäufen der Borussen etwas entgegenzusetzen. Die französischen Weltmeister Lucas Hernández (von Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (vom Absteiger VfB Stuttgart) waren lange Zeit die einzigen nennenswerten Zugänge, die München verbuchen konnte. Dann kam der 16. August, an dem die Bayern einen großen Coup bekanntgaben: Leihweise kommt der Brasilianer Philippe Coutinho vom FC Barcelona an die Isar. Als Coutinho im Januar 2018 vom FC Liverpool zu Barça gewechselt war, hatte er die Spanier noch 145 Millionen Euro gekostet, konnte die hohe Summe allerdings nicht rechtfertigen. In München möchte der Brasilianer dies ändern.

Das Feld ist also bereitet für einen spannenden Zweikampf zwischen Dortmund und München. Was viele Experten jedoch zu Saisonbeginn außer Acht gelassen hatten: Es gibt noch mindestens zwei Clubs, die ebenfalls das Potential haben, um die Meisterschaft mitzuspielen, nämlich RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Vor allem die Leipziger muss man nach den ersten drei Partien der Saison auf dem Zettel haben. Als einziges Team haben sie bislang keinen einzigen Punkt abgegeben und durchweg mit guten Leistungen überzeugt. Diesen Höhenflug hat der Verein einem Neuzugang zu verdanken, der jedoch nicht auf, sondern neben dem Platz tätig ist: Trainer Julian Nagelsmann. Als der im Februar 2016 die Profimannschaft der TSG Hoffenheim übernahm, war er mit 28 Jahren der jüngste Cheftrainer in der Geschichte der Bundesliga. Nagelsmann führte die Hoffenheimer zwei Mal in den Europapokal, 2017/2018 sogar in die Champions League. Im Sommer 2018 wurde dann bekannt, dass Nagelsmann ein Jahr später zu RB Leipzig gehen würde. Dort arbeitet er mit jungen Spielern zusammen, die bereits ihr großes Talent unter Beweis gestellt haben, darunter der 23-jährige Stürmer Timo Werner, der 22-jährige Mittelfeldspieler Konrad Laimer und der 21-jährige Verteidiger Nordi Mukiele.

Möglicherweise spielt auch Bayer Leverkusen eine Rolle im Meisterschaftskampf. Der offensive Stil des niederländischen Trainers Peter Bosz passt perfekt zum Kader der Leverkusener, dem schnellen und technisch starken Spieler wie Kai Havertz, Kevin Volland, Karim Bellarabi und Leon Bailey angehören. Auch Leverkusen ist stark in die neue Saison gestartet und nach drei Partien noch ungeschlagen. Halten Leipzig und Bayer ihre Form, dann kann aus dem Zwei- gut und gerne ein Vierkampf um die Meisterschaft werden.

Bild: BA

Nürnberg: Änderungen in der Adresse, im Familien- oder Kontostand: Kindergeldberechtigte können Veränderungen in ihren Wohn- und Lebensverhältnissen jetzt zu großen Teilen online an die Familienkasse übermitteln.

Nürnberg: „Die konjunkturelle Schwächephase hinterlässt auch am Arbeitsmarkt leichte Spuren. Alles in allem zeigt er sich aber robust. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im August zugenommen, das Beschäftigungswachstum hält an, verliert aber an Schwung und die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern geht auf hohem Niveau erneut zurück.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Nürnberg: Mit Beginn der Sommerpause ist die Arbeitslosigkeit von Juni auf Juli um 59.000 auf 2.275.000 gestiegen. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den Juli ein leichtes Plus um 1.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung fällt der saisonbereinigte Anstieg im Zuge der konjunkturellen Eintrübung deutlicher aus. Gegenüber dem Vorjahr waren 49.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöht sich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent. Im Vergleich zum Juli des vorigen Jahres hat sie sich um 0,1 Prozentpunkte verringert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Juni auf 3,1 Prozent.

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