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Ob im Ernährungsratgeber oder Gesundheitsbeitrag, immer wieder werden die Leser auf essenzielle Fettsäuren hingewiesen, welche für den Körper unerlässlich sind. Dabei ist das Essen allein ein vielschichtiges Thema, welches gerade heutzutage den Anstrich eines Allheilmittels bekommt. In erster Linie sollte neben der Nahrungszufuhr jedoch auch eine Form der Dankbarkeit und des Wohlbefindens ausgedrückt werden, was scheinbar gerade heute immer weniger Aufmerksamkeit erhält. Shakespeare sah im Essen ein „Geselliges Vergnügen und munteres Gespräch, welches einem Festmahl die Würze gibt“.

Ein essenzieller Stoff bedeutet für den Stoffwechsel zunächst erst einmal eine Substanzzufuhr, welchen der Körper nicht selbst synthetisieren kann. Das heißt, bei einer Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme von Wasser, Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten sollten diese Nahrungsbestandteile dem Körper zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Zu den essenziellen Stoffen zählen vor allen Dingen Mineralien und Spurenelemente, viele Aminosäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie nahezu alle Vitamine. Hanföl, als Beispiel, ist rein natürlich und besitzt mehr ungesättigte sowie mehrfach ungesättigte (Omega) Fettsäuren als zum Beispiel Olivenöl, was nur den wenigsten Lesern bekannt sein dürfte.

Die Fettsäuresynthese und der Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren!

Müssen dem Aminosäurestoffwechsel und somit dem eigenen Körper eine beträchtliche Anzahl an Aminosäuren (z.B. Leucin, Lysin, Valin) über das Nahrungsangebot und somit von außen zugeführt werden, handelt es sich beim Fettsäurestoffwechsel um lediglich zwei Fettsäuren. Sowohl die Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) als auch die α-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) können vom menschlichen Körper nicht selbstständig synthetisiert werden. Die Unterscheidung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren geht ins chemische Detail und sollte hier nur kurz angerissen werden. Fettsäuren sind Monocarbonsäuren mit einer unverzweigten Kohlenwasserstoffkette, welche eine Carboxy-Gruppe (COOH) im Molekül tragen, an denen gesättigte oder ungesättigte Fettsäurereste hängen.

Der Unterschied zwischen einer gesättigten und ungesättigten Fettsäure ist eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen, die entweder einfach, doppelt, dreifach oder mehrfach im Molekül vorliegen. Deswegen spricht man von einfach ungesättigten Fettsäuren oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im menschlichen Stoffwechsel werden Fettsäuren in der Fettsäuresynthese (Lipogenese) verarbeitet und entweder zu Triacylglyceriden oder Membranlipiden verarbeitet. Da jede einzelne Körperzelle aus Membranlipiden aufgebaut ist, sollte die Wichtigkeit der Fettsäuresynthese jedem bewusst werden.

Eine Auswahl der besten Öle auf dem Markt!

Ein gutes Öl sollte reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sein. Das bereits im ersten Abschnitt vorgestellte Hanföl ist ein Nahrungsergänzungsmittel und hat reinweg gar nichts mit einer psychoaktiven Substanz zu tun. Vielmehr wird das aus dem Hanfsamen kalt oder warm gepresste Öl ähnlich wie Sonnenblumenöl und andere Pflanzenöle aus einer THC-freien Hanfpflanze gewonnen und enthält alle wichtigen Bausteine. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie eine hohe Anzahl ungesättigter sowie mehrfach ungesättigter Fettsäuren (Omega).

Kürbiskernöl, welches bis zu 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren besteht, ist ebenso effektiv und soll vor allen Dingen zur Stärkung des Immunsystems oder bei Blasenschwäche und Prostatabeschwerden helfen. Die Heilkraft des Leinöls ist hingegen bereits seit dem Altertum bekannt und soll sowohl stimmungsaufhellend wirken als auch entzündungshemmend sein. Das wohl bekannteste Öl, das Olivenöl, besitzt neben vielen Vitaminen und Fettsäuren ebenfalls das Potenzial, das Schlaganfallrisiko zu senken. Wie gesund Öle wirklich sind, ist somit abhängig von ihren Inhaltsstoffen, die sich von Öl zu Öl jedoch beträchtlich unterscheiden können.

Vegetarismus wird in den letzten Jahren immer beliebter. Immer mehr Bundesbürger entscheiden sich, auf Fleisch zu verzichten und sich vegetarisch zu ernähren. Schätzungen gehen davon aus, dass 6-8 Millionen Menschen in Deutschland auf Fleisch verzichten. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Während vor einigen Jahren noch führende Ernährungswissenschaftler viele Nachteile in der fleischlosen Ernährungsweise sahen, gilt es inzwischen als gesichert, dass Vegetarismus gesund ist. Zudem werden Ressourcen geschont und das Tierleid gemindert. Auch der Geldbeutel profitiert vom Vegetarismus.

Vegetarier sind besser gelaunt

Verschiedene Studien sollen beweisen, dass Vegetarier besser gestimmt sind, als Menschen, die regelmäßig Fleisch konsumieren. In den USA wurde in einer Studie eine Gruppe von Mischessern in Fisch-, Fleischesser und Vegetarier aufgeteilt. Diese mussten zu Beginn der Studie und nach zwei Wochen psychologische Fragebögen zu ihrer Stimmung ausfüllen. Nach zwei Wochen zeigte sich deutlich, dass sich die Laune der Personen, die sich fleischlos ernährten, deutlich verbessert war. Bei den anderen Gruppen war keine Veränderung festzustellen. Die Wissenschaftler machten hierfür eine mehrfach gesättigte Fettsäure verantwortlich, die in besonders hoher Konzentration in Fisch- und Fleischprodukten vorkommt. Diese kann das Gehirn verändern und sich negativ auf die Stimmung auswirken.

Vegetarismus beugt Volkskrankheiten vor

Da die vegetarische Ernährungsweise arm an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin ist, kann sie viele Krankheiten vorbeugen. Das Risiko an Krebs, Herzerkrankungen, Fettleibigkeit und Diabetes zu erkranken soll bei Vegetariern geringer sein. Zudem beugt Vegetarismus Gallensteinen und Verstopfung, die schwerwiegende Folgen haben kann.

Fleischlose Ernährung ist besser für das Hautbild und die Sicht

Zwar fehlt es noch an aussagekräftigen Studien, doch gilt es als sehr sicher, dass der Verzicht von Fleisch positiv auf das Hautbild auswirkt. Hierfür wird in erster Linie die höhere Aufnahme von Obst und Gemüse verantwortlich gemacht. Besonders Gemüse enthält im Vergleich zu Fleisch viele ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf die Haut auswirken sollen. Vegetarische Ernährung soll zudem der Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) vorbeugen. Der allmähliche Funktionsverlust von Sehzellen kann zur Altersblindheit führen. Die AMD ist Hauptursache für die Erblindung von über 50-Jährigen in den Industriestaaten.

Vegetarische Ernährung kann die Leistungsfähigkeit steigern

Während früher davon ausgegangen wurde, dass Sportler viel Fleisch zu sich nehmen sollten, um Muskelmasse aufzubauen und den Körper mit der notwendigen Energie zu versorgen, wählen heute immer mehr Athleten eine vegetarische Ernährungsweise. Viele Sportler mit Weltklasseformat ernähren sich fleischlos und dominieren trotzdem ihre Sportart. Vegetarische Produkte sind dabei nicht nur für die Regeneration gut. Auch die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit kann durch vegetarische Ernährung verbessert werden. Sportler wie Lewis Hamilton, Serge Gnabry und Timo Hildebrand sind bekannte Vegetarier. Sie gehen teilweise noch weiter und versuchen, auf alle Tierprodukte zu verzichten und somit vegan zu leben.

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Bei der Substanz Taurin handelt es sich um eine organische Säure. Taurin wird zum Beispiel als Zutat in Nahrungsergänzungsmitteln und als Aufbaunahrung für Sportler verkauft, auch in Energydrinks ist es enthalten. Insbesonders bei Bodybuilding und Kraftsport spielt der Stoff eine wesentliche Rolle. Taurin wird als Ernährungsergänzungsmittel in Form von Pulver oder Kapseln zum Einsatz bei verschiedenen Beschwerden verwendet. Wesentliche Informationen über die Wirkung von Taurin erhalten Sie nach einem kurzen Klick.

Taurin ähnelt von der Zusammensetzung her einer Aminosäure und soll die geistige, körperliche und sexuelle Leistungsfähigkeit erhöhen, das Immunsystem verstärken und die Sehkraft unterstützen. Es soll eine blutdrucksenkende und entgiftende Wirkung aufweisen. Die Höhe der Dosis hängt auch vom gewünschten Effekt ab. Zwischen ein und drei Gramm Taurin pro Tag entspricht der Empfehlung der meisten Hersteller.

Einige Infos zu Taurin

Taurin ist ein Bestandteil des menschlichen Körpers. Der Mensch ist in der Lage, es in der Leber, dem Gehirn und den Hoden zu produzieren. Aber auch mit der täglichen Nahrung kann Taurin aufgenommen werden: Fleisch, Fisch und diverse Milchprodukte sind zum Beispiel verlässliche Lieferanten von Taurin. Mit zunehmendem Alter reduziert sich aber die körpereigene Produktion von Taurin und es können Probleme auf Zell- und auch auf Organ-Ebene auftreten. Dazu zählen unter anderem der Abbau von Muskeln, Probleme im Bereich des Herz-Kreislaufsystems und eine reduzierte Leistung des Immunsystems.

Früher wurde Taurin aus der Leber, den Hoden oder der Galle von Stieren gewonnen, doch heute wird der Stoff künstlich in Laboren hergestellt, ohne dabei tierische Quellen heran ziehen zu müssen.

Das Wirkungsspektrum der Substanz

Taurin kommt in einigen menschlichen Organen vor und verfügt über ein breit gestreutes Wirkungsspektrum.

Die Wirkung von Taurin haben wir zur Information kurz zusammengefasst:

  • Es dient zur Aufrechterhaltung eines korrekten Flüssigkeitshaushalts und des Gleichgewichts von Elektrolyten in den menschlichen Zellen.

  • Es unterstützt die Produktion von Gallensalzen, die eine wesentliche Rolle bei der menschlichen Verdauung spielen.

  • Es dient auch den allgemeinen Funktionen des Nervensystems und des Sehvermögens.

  • Es fördert das Regulieren des Immunsystems und hat eine antioxidative Funktion.

In manchen Fällen können größere Mengen erforderlich sein, weshalb Taurin für manche Personen zu einem wichtigen Nährstoff wird. Dazu zählen in der Praxis Menschen mit Problemen mit dem Herz oder den Nieren oder Frühchen, die über einen längeren Zeitraum hinweg intravenös ernährt werden. Tritt im Laufe der Entwicklung ein Mangel auf, wurden oftmals deutliche Symptome wie eine reduzierte Gehirnfunktion und eine problematische Blutzuckerkontrolle festgestellt.

Die Nebenwirkungen von Taurin

Laut den aktuellen Untersuchungen, hat der Stoff keine negativen Auswirkungen bei einer Einnahme in der empfohlenen Menge. Wie bei zahlreichen auf Aminosäuren aufbauenden Nahrungsergänzungsmitteln können bei Personen mit Nierenerkrankungen unter Umständen auch Probleme auftreten.

Es ist mehr als bloß ein Klischee: Frauen frieren schneller als Männer. Dass sie anfälliger für Kälte sind, liegt an der Physiologie des weiblichen Körpers.

 

Körperfettanteil und Kälteempfinden

Die naturgegebene Körperzusammensetzung benachteiligt Frauen, was die Wärmeproduktion betrifft. Während der männliche Körper im Durchschnitt zu 40 Prozent aus Muskulatur besteht, liegt die durchschnittliche Muskelmasse einer Frau bei lediglich 25 Prozent. Die Muskulatur gilt als metabolisch aktiver Körperbestandteil und stellt demzufolge Wärme her. Von Natur aus sind Frauenkörper dadurch nicht in der Lage, genauso viel Wärme zu produzieren wie das männliche Geschlecht. Zur Wiedergutmachung dieser Benachteiligung hat die Natur für Frauen einen vergleichsweise hohen Fettanteil vorgesehen, der isoliert und Wärme zumindest speichert. Wegen des Schlankheitsideals der Moderne hat ein Großteil aller Frauen heutzutage aber kaum genügend Fett, um die Defizite in der Wärmeproduktion auszugleichen.

 

Von Natur aus dünnere Haut

Dass Frauen im Vergleich zu Männern eine dünnere Haut besitzen, verschärft die Kälteempfindlichkeit. Bei drohenden Wärmeverlusten verengen sich die Blutgefäße der Haut, um weniger Wärme nach außen abzugeben. Dadurch entsteht zwischen dem Körperkern und der Hülle eine Temperaturdifferenz, die das Gehirn alarmiert. Wegen der dünnen Haut stellt sich dieses Phänomen für Frauen schneller ein als für Männer. Durchschnittlich wird die Durchblutung der Gliedmaße durch die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene)durch die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) bereits ab 15 Grad gedrosselt. Experten sprechen davon, dass die Durchschnittsfrau damit etwa um drei Grad früher friert als der Durchschnittsmann. Aus evolutionsbiologischer Sicht ist das sinnvoll. Um ungeborene Kinder zu schützen, machen Frauenkörper dank der niedrigeren Kältetoleranz schneller auf drohende Extremtemperaturen aufmerksam.

 

Macht das höhere Kälteempfinden Frauen krankheitsanfälliger?

Wer leichter friert, müsste sich auch schwerer damit tun, im Winter der Erkältung zu trotzen im Winter der Erkältung zu trotzen. So logisch dieser Schluss auch klingen mag: Dass sich Frauen schneller erkälten als Männer, könnte falscher nicht sein. So sehr das weibliche Geschlecht von Natur aus in Sachen Kältetoleranz benachteiligt ist, so benachteiligt sind Männer physiologischer weise in Sachen Immunantwort. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron unterdrückt das Immunsystem, während die weiblichen Östrogene das Abwehrsystem fördern. In der kalten Jahreszeit ständig zu frieren, tut dem weiblichen Körper trotz der höheren Krankheitsresistenz nicht gerade gut. Deshalb sollten Frauen in den kalten Monaten auf die richtige Kleidung achten und greifen bei Jacken und Mänteln am besten zu Modellen aus hochwertiger Wolle. Das Naturmaterial wärmt am besten und ist außerdem hautfreundlich und atmungsaktiv. Übrigens friert man in locker geschnittenen Mänteln weniger als in enganliegenden, weil letztere die abgegebene Körperwärme schlechter halten.

 

Körperbedürfnisse ernst nehmen

Ganz egal, ob bei 15 oder Null Grad: Frieren ist ein eindeutiges Signal des Körpers und warnt vor drohender Unterkühlung. Obwohl man(n) Frauen für ihre niedrige Kältetoleranz oftmals belächelt, hören sie lieber auf ihre körperlichen Bedürfnisse und bemühen sich bei empfundener Kälte um Wärme. Ob mit der richtigen Kleidung, würzigem Essen oder warmen Kräutertees.

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