Bonn: Das Technische Hilfswerk schickt im Auftrag von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, ein Labor zur Überprüfung der Wasserqualität sowie Werkzeuge für Notreparaturen an der Infrastruktur in die philippinische Katastrophenregion. Die 19 THW-Einsatzkräfte starten am Mittwoch.

 

Der Taifun „Haiyan“ hat auf den Philippinen große Verwüstungen und großes menschliches Leid hinterlassen. Die Menschen benötigen dringend internationale Hilfe. Die Lage wird noch dadurch erschwert, dass es aus den Schadensgebieten kaum verlässliche Informationen über das Ausmaß der Katastrophe gibt.

Der Bundesminister des Innern Dr. Hans-Peter Friedrich hat daher bereits am Wochenende ein Vorab-Team des THW von Deutschland aus entsandt, das seit Sonntag vor Ort aktiv ist. Die Experten haben erste Erkundungen für den Einsatz des THW durchgeführt und die Hilfsmöglichkeiten der Bundesregierung geprüft. Nach Abstimmung mit nationalen und internationalen Organisationen bereitet das THW derzeit den Einsatz von zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor, mit denen bis zu 36.000 Menschen pro Tag mit frischem Trinkwasser versorgt werden können. Hinzu kommt ein Labor zur Überprüfung der Wasserqualität sowie Werkzeuge für Notreparaturen an den zerstören Wassersystemen und der Infrastruktur.

Hierzu Dr. Hans-Peter Friedrich: „Wichtig ist, dass die technische Unterstützung so nah wie möglich an die Krisengebiete herankommt, um die dringend erforderliche Hilfe für die notleidenden Menschen rasch zur Verfügung zu stellen. Deshalb werden bereits in wenigen Stunden entsprechende Einsatzmodule mit weiteren THW-Einsatzkräften auf die Insel Cebu aufbrechen. Das THW wird damit in einer der Zielregionen der von dem Taifun schwer getroffenen Inseln auf den Philippinen mit insgesamt 24 Helferinnen und Helfern im Einsatz sein.“

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