Familie: Ganze 2.364 Produkte sind EU-Kontrolleuren im vergangenen Jahr negativ aufgefallen. Ein großer Teil der mangelhaften Textilien, Spielzeuge und Elektrogeräte waren China-Importe. Insgesamt überstieg der Befund den des Vorjahres um vier Prozent. Dies teilte die EU-Kommission unter Berufung auf den Rapex-Bericht mit. Bei Rapex handelt es sich um eine seit zehn Jahren existierende europäische Datenbank, die der Aufnahme und Katalogisierung gesundheitsgefährdender Produkte dient. Dieses europaweit agierende Warnsystem konzentriert sich hauptsächlich auf Konsumgüter und kann von den einzelstaatlichen Behörden als Anhaltspunkt für Rückrufaktionen und Verkaufsverbote herangezogen werden. Besonders bedenklich sind die Befunde der EU-Kontrolleure bei Kleidungsstücken und Spielwaren. Letztere fielen unter anderem durch einen hohen Anteil an bedenklichen Weichmachern auf. Vor allem sogenannte Phtalate – Weichmacher, die bei der Kunststoffverarbeitung zum Einsatz kommen, stehen in der Kritik. Forscher befürchten, dass Kunststoff-Weichmacher in den Hormonhaushalt eingreifen und die Geschlechtsreifung von Kindern negativ beeinflussen. Doch nicht nur Chemikalien gefährden das Kinderwohl. Viele der von den Prüfern untersuchten Spielwaren fielen durch sich ablösende Kleinteile auf. Diese beinhalten die Gefahr des Verschluckens und haben in Kinderhänden nichts zu suchen. Bei Kleidungsstücken fiel weniger der Einsatz giftiger Chemikalien als vielmehr ein Übermaß an Schnüren, Kordeln und Zugbändern negativ auf. Diese bergen gerade bei Kinder- und Babykleidung die Gefahr der Strangulation – für die EU-Kommission ein Grund, eine Warnung auszusprechen.

Augen auf beim Spielzeugkauf

Rund achtzig Prozent der Spielwaren, die in Deutschland im Umlauf sind, stammen mittlerweile aus chinesischen Fabriken. Für die Hersteller ist die Produktion in China ein lohnendes Geschäft. Das Ergebnis ist preisgünstiges Spielzeug, das dank fragwürdiger Arbeitsbedingungen billig produziert werden kann, aber immer häufiger durch Sicherheitsmängel und Warnmeldungen auffällt. Dennoch landen in Deutschland viele Spielwaren immer noch viel zu arglos im Einkaufswagen. Doch gerade beim Spielzeugkauf sollten Eltern besonders aufmerksam sein. Wer die Gefahr gesundheitsschädlicher Weichmacher ausschließen möchte, sollte vor allem in den ersten Jahren auf buntes Plastikspielzeug verzichten und stattdessen das reichhaltige Angebot an Holzspielzeugen ins Auge fassen. Eine große Auswahl altersgerechter Spielwaren aus Holz bieten spezialisierte Online-Händler wie Baby Walz. Doch Holz allein gewährleistet noch keine einwandfreie Verarbeitung und den Verzicht auf gesundheitsgefährdende Chemikalien in Lacken und Farben. Stiftung Warentest empfiehlt Eltern daher bei der Wahl des Spielzeugs auf Zertifikate und Prüfsiegel wie das GS- oder TÜV Proof-Zeichen zu achten und Spielzeuge nach dem Kauf immer auch einer persönlichen Sicherheitsprüfung zu unterziehen. Riecht ein Spielzeug unangenehm oder lassen sich Kleinteile lösen, gehört es nicht in Kinderhände. Von importiertem Plastikspielzeug ohne Prüfsiegel sollten Eltern in jedem Fall die Finger lassen.

Hamm: Wer seine - durch eine bestehende Ehe - gesetzlich zugeordnete Vaterschaft nicht wirksam angefochten hat und deswegen rechtlicher Vater ist, schuldet dem Kind auch dann Unterhalt, wenn unstreitig ist, dass er nicht der leibliche Vater ist.

Kinder: Seit dem 1. August 2013 haben Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz - zum Beispiel in der Tagespflege. Wichtig für die Eltern: Eine Tagesmutter braucht eine Haftpflichtversicherung, die auch die ihr anvertrauten Kinder einschließt. Sie muss sonst mit ihrem privaten Vermögen für schwere Verletzungen und Folgeschäden aufkommen.

Schule: ADAC, Deutsche Post, Ein Herz für Kinder und VDA unterstützen gemeinsam die Aktion Sicherheitswesten / Wichtiger Beitrag für Verkehrssicherheit von Kindern.

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