Symbolbild Polizei

Aachen: Beamte der Bundespolizei in Aachen kontrollierten am Mittwochnachmittag einen Mann, nach erfolgter Einreise aus Belgien, welcher mit einer gefälschten Identitätskarte seinem Haftbefehl entgehen wollte. Seine Reise endete in der Justizvollzugsanstalt in Aachen.

Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Mittwochnachmittag (28.01.2026) auf der Autobahn 44, bei Aachen, einen 29-jährigen serbischen Staatsangehörigen. Dieser war zuvor als Beifahrer in einem Kraftfahrzeug aus Belgien nach Deutschland eingereist. Gegenüber den Beamten, wies sich der serbische Staatsangehörige mit italienischen Identitätsdokumenten aus. Eine Überprüfung des vorgelegten Dokuments weckte bei den Beamten den Verdacht, dass das Dokument gefälscht ist. Zum Zwecke der weiteren Sachverhaltsaufklärung wurde der Mann zur Dienststelle verbracht. Eine anschließend durchgeführte Überprüfung der Fingerabdrücke des Mannes verlief mit vollem Erfolg. Hier stellten sich nicht nur die rechtmäßigen Personalien des Mannes heraus, sondern auch ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung aufgrund Wohnungseinbruchdiebstahls, eine Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls und ein Aufenthaltsverbot für Deutschland. Alleine mit über 20 Aliaspersonalien war er im Polizeisystem erfasst gewesen.

In Folge dessen stand der Mann im Straftatverdacht einer Urkundenfälschung. Ein Strafverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.

Des Weiteren wurde das totalgefälschte Dokument durch die Beamten beschlagnahmt, der Mann festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Aachen eingeliefert.

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