Düren: Teilweise recht unansehnlich präsentieren sich in Düren die Straßen seit der Neujahresnacht. Böller Reste, ausgebrannte Raketenbatterien und Müll liegen auf den Straßen herum, teilweise fühlt sich niemand für die Reinigung verantwortlich.
Früher war es üblich, dass die Menschen, die das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßen, den Müll anschließend beseitigten. Nun wird geböllert – und anschließend bleibt der Dreck liegen. Vor allem im öffentlichen Bereich oder vor Mehrfamilienhäusern ist die Situation zurzeit besonders unansehnlich.
In der Pflicht ist derjenige, der das Feuerwerk angezündet hat. Wenn der Verursacher des Mülls diesen nicht wegräumt, dann ist der zuständig, dem das Grundstück zugewiesen worden ist, auf dem der Unrat liegt.
Wer für welchen Bereich zuständig ist, ist in der Straßenreinigungs- und Winterdienstgebührensatzung festgelegt. Die Reinigungspflicht für den Gehweg hängt beispielsweise damit zusammen, ob der Weg dem Anschlussnehmer übertragen worden ist oder nicht
Während Gehwege häufig den Eigentümern anliegender Grundstücke zugeordnet sind, sind es die Fahrbahnen in der Regel nicht. Dort muss zwar auch der Verursacher des Silvestermülls diesen entsorgen.
Macht dies der Verursacher nicht, fährt in der Regel die Straßenreinigung durch.
Für die Beseitigung von Feuerwerksresten, Müll und Flaschen gibt es zwar keine speziellen Fristen. Aber eigentlich gebietet einem der normale Menschenverstand, dass man spätestens am 2. Januar hergeht und die Reste wegfegt.