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Düren: Bei einem heutigen Einsatz der Task Force „Problemimmobilien Düren“ in einer früheren Gaststätte im Dürener Stadtteil Rölsdorf wurden mehrere Mängel aufgedeckt. Kontrolliert wurde ein mehrstöckiges Gebäude mit Anbau.

Hintergrund des Einsatzes waren Beschwerden über Vermüllung und einer Rattenplage sowie der allgemeine schlechte Wohnungszustand des Objektes. Zudem bestand der Verdacht einer illegalen Wohnnutzung.

Dabei stellte sich bei der Überprüfung des Gebäudes heraus, dass das Dachgeschoss aus einzelnen Wohneinheiten bestand, die aufgrund nicht genehmigter Umbauarbeiten bauliche Mängel aufwiesen. Wegen fehlender Rettungswege ist für zwei Zimmer im Dachgeschoss die Nutzung bis auf Weiteres untersagt. Da die Wohnungsinhaber nicht anwesend waren, erfolgte eine schriftliche Information über die Maßnahme.

Von den zehn für das Objekt gemeldeten Personen konnten drei Bewohner nicht angetroffen werden. Drei weitere Personen befanden sich im Haus, ohne dort gemeldet zu sein.Für eine Person lag ein Haftbefehl vor; dieser konnte vor Ort durch Zahlung der Geldbuße erledigt werden.Die Jobcom des Kreises überprüfte außerdem den Bezug von Sozialleistungen. Bei den nicht angetroffenen Personen dauert die Prüfung weiterhin an.

Der Einsatz der Task Force erfolgte in diesem Fall vorrangig von Kräften des Ordnungsamtes (SOD), des Bauordnungsamtes, des Sozialamtes, des Bürgerbüros sowie der JobCom und der Leitungspartner. 

Die Task Force „Problemimmobilien Düren“ geht gegen verschiedene Problemlagen bei Immobilien, wie etwa Verwahrlosung, Überbelegung, Verfall oder Vermietungsmissbrauch, vor. Auch der unberechtigte Bezug von Sozialleistungen wird bei den Task Force-Einsätzen, die ämter- und behördenübergreifend erfolgen, überprüft. Die Rechtsdezernentin der Stadt Düren, Christine Käuffer, kündigte für die Zukunft weitere Objektüberprüfungen im Dürener Stadtgebiet durch die Task Force an.

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