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Kreis Düren: Das kreisweite Aktionsbündnis zur Kastration von Katzen hat im Jahr 2016, 292 Tiere erreicht, bilanziert Dr. Elke Schelthoff, Tierschutzbeauftragte des Kreises Düren. Bei der Premiere im Jahr 2015 waren im Rahmen einer Frühjahrs- und einer Herbstkampagne bereits 250 Katzen kastriert worden.

Die Aktion war von Landrat Wolfgang Spelthahn, der Fraktion der Grünen im Kreistag und dem Tierschutzverein für den Kreis Düren angestoßen worden, um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen einzudämmen. Unterstützt wurde sie von Beginn an von Tierschutzorganisationen, Tierschützern und Tierärzten aus dem Kreis Düren. Vor allem herrenlose Katzen führen meist ein leidvolles Leben.

Wer seine Katze in einer der 16 teilnehmenden Praxen kastrieren ließ, dessen Tier erhielt eine kostenlosen Markierung mit einem Mikrotransponder und eine Futterspende. Die Kennzeichnung ist für Freigänger in vielen Kommunen bereits Pflicht, um aufgegriffene Tiere ihrem Halter zuordnen zu können.

Unter den 292 kastrierten Katzen des Vorjahres waren 71 herrenlose Tiere, die von den vier Tierschutzvereinen eingefangen worden waren. Viele dieser Katzen wurden später an ihrem angestammten Platz wieder freigelassen.

Dr. Elke Schelthoff freut sich zudem, dass 2016 auch 30 weniger begüterte Katzenhalter erreicht wurden. Sie erhielten eine Finanzspritze, um ihren Stubentiger operieren zu lassen. Auch 2017 will die Tierschutzbeauftrage wieder zwei Kampagnen organisieren und sich so für das Wohl der Katzen im Kreisgebiet einsetzen.

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