Düren: Das reich illustrierte Buch „Düren – Gesicht einer Stadt der 1950er Jahre“ der städtischen Denkmalpflegerin Heike Kussinger-Stanković, herausgegeben vom Dürener Geschichtsverein als Band 27 in der Reihe „Beiträge zur Geschichte des Dürener Landes“, erfreut sich großer Beliebtheit und wurde jetzt neu aufgelegt.
Wer durch das Buch blättert, entdeckt viele Bauwerke aber auch kleine Details, die ihm beim Gang durch Düren vielleicht bis dahin nicht aufgefallen sind. Heike Kussinger-Stanković beschreibt all diese Besonderheiten der Dürener 50er Jahre-Architektur, die das Gesicht der Stadt prägen, in Wort und Bild und ordnet sie in den geschichtlichen Zusammenhang ein.
Die ersten beiden Auflagen sind mittlerweile vergriffen. Immer öfter wurde der Wunsch nach einer Neuauflage laut. Gerade jetzt in Zusammenhang mit den Überlegungen im Rahmen des Masterplans Innenstadt, die 50er Jahre Architektur der Stadt Düren in die Stadtneuplanung einzubinden und verstärkt in Szene zu setzen, ist das Buch wichtig.
Jetzt kann die dritte Auflage in den Dürener Buchhandlungen zum Preis von 19,50 Euro pro Buch erworben werden.
Bürgermeister Paul Larue, Dr. Helmut Irmen, Vorsitzender des Dürener Ge-schichtsvereins, und Autorin Heike Kussinger-Stanković freuen sich sehr über die Neuauflage des Buches, das in Wort und Bild eine Lanze für die Besonderheiten der 50er Jahre-Architektur bricht, eines der Alleinstellungsmerkmale der Stadt Düren „Der gezielte Blick soll die Sicht auf die Eigenarten schärfen und zum Erkennen von Qualität führen. Man kann sogar kühn behaupten, dass gerade durch diese Art und Weise der Gestaltung dem Stadtbild eine unverwechselbare und charakteristische Eigenart anhaftet“, schreibt die Denkmalpflegerin in ihrer Einleitung des Buches, das Gestalt und Inhalt in der Neuauflage beibehält.