95903520 10222359471520787 2167509594442563584 oAnzeige fountad dueren magazin 09 2020

Risikobehaftete Entscheidungen gehören in der Geschäftswelt für viele zum Alltag. Je höher die Position, desto weitreichender können die Konsequenzen aus der Handlung sein. Das gilt sowohl im Positiven wie auch im Negativen. Unsere Beispiele zeigen, dass ein fortschrittlicher Geschäftssinn nicht auf eine Branche oder ein Alter beschränkt ist. Es folgen einige mutige Geschäftsentscheidungen, von denen sich manche ausgezahlten und andere erfolglos blieben.

Alter schränkt den Weitsinn nicht ein

Ein wunderbares Beispiel dafür, dass ein fortgeschrittenes Alter weder den Geschäftssinn noch die Risikobereitschaft beschränkt, ist der westfälische Unternehmer Heinrich August Schoeller. Der Papierfabrikant aus Düren war im 19. Jahrhundert einer der führenden Hersteller von hochwertigen Feinpapieren. Innovatives Denken und Investitionsfreude sorgten dafür, dass Schoellers Produkte immer eine ausgezeichnete Qualität aufwiesen. Selbst im hohen Alter schreckte der Unternehmer nicht davor zurück, hohe Summen in neue Technologien zu investieren, um den Fortbestand des Traditionsunternehmens zu sichern.

Blockbuster schätzt Netflix falsch ein

Vor den Zeiten großer Internet-Streamingdiensten wie Netflix, AmazonPrime und SkyGo gehörte Blockbuster LLC zu den größten Videovertrieben der Welt. Zum Angebot des US-amerikanischen Konzerns gehörten Videotheken, DVD-Mailorder und Video-On-Demand-Angebote. Im Jahr 2000 machten die Verantwortlichen einen kapitalen Fehler, als sie den Kauf von Netflix für 50 Millionen US-Dollar ablehnten. Der damalige CEO John Antioco sah in dem neuen Videostreamingportal nur ein kleines Nischengeschäft. Betway beschreibt dies als eine der schlechtesten Geschäftsentscheidungen aller Zeiten, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte. Denn heute gehört Netflix zu den größten Streaminganbietern der Welt und ist ein Vielfaches mehr Wert als die 50 Millionen Dollar von damals.

Smarte Köpfe bei Microsoft

Eine ähnlich großen Fehlentscheidung trafen die Verantwortlichen von Electronic Data Systems im Jahr 1979. Es war die Pionierzeit der digitalen Revolutionäre. Einer von ihnen war Bill Gates; und während er und ein paar seiner Kollegen an ihren bahnbrechenden Visionen glaubten, taten dies die Leute von EDS nicht. Android Mag erläutert, dass EDS 50 Millionen damals zuviel waren. Heute ist Microsoft über 750 Milliarden US-Dollar wert. Im Jahr 2008 war Microsoft dann selbst der große Hai. Das Handelsblatt berichtet, dass Microsoft der Suchmaschine Yahoo ein Angebot von 45 Milliarden Dollar unterbreitete. Doch die Verantwortlichen lehnten ab. Im Nachhinein eine smarte Entscheidung von Microsoft, nicht zu erhöhen, da die Suchmaschine heute nur noch knapp 32 Milliarden Dollar wert ist.

Bild Quelle Instargram

Ein Internetmarkplatz setzt sich durch

Auch die Geschichte von eBay ist eine unglaubliche Erfolgsstory des digitalen Wandels. Als der digitale Markplatz im September 1995 gegründet wurde, glaubten nur die Wenigsten an den Erfolg der Plattform. Wer würde schon viel Geld für eine Ware ausgeben, die er vorher nicht wirklich gesehen hat? Doch das Modell setzte sich durch und revolutionierte das Kauf- beziehungsweise Konsumverhalten im Internet in dessen Grundzügen. Heute liegt der Jahresumsatz von eBay bei rund neun Milliarden US-Dollar. Auch die innovative Online-Bezahlmethode PayPal hat seinen Ursprung bei eBay. Über das neuartige Transaktionssystem konnten ein gleichberechtigter Schutz für Käufer und Verkäufer präsentiert werden, welcher ein Grundpfeiler für das Vertrauen in eBay als Marktplatz darstellt. Heute gehört PayPal zu den größten Finanzdienstleistern der Welt und hat sich weit über den eBay hinaus als Bezahlmethode On- und Offline durchgesetzt.

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Statistiken zufolge wird jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland vor dem Eintritt in die Rente berufsunfähig. Doch nur etwa 43 Prozent der deutschen Angestellten haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz BU). Vielen ist die Police zu teuer. Doch sie ist grundsätzlich für jedermann nützlich.

 

Jeder kann betroffen sein

Tritt der Ernstfall ein und man wird berufsunfähig, reicht das Geld meist nicht, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die man dann erhält, macht nur einen Bruchteil des Gehalts aus. Selbstständige und Freiberufler erhalten diesen staatlichen Zuschuss erst gar nicht. Da man nicht weiß, wann und ob man überhaupt berufsunfähig wird, kann man schwer für den Notfall vorsparen. Viele sind der Meinung, ausschließlich Arbeitnehmer in gefährlichen Berufen (Bauarbeiter oder Köche) würden vorzeitig erwerbsunfähig. Doch Analysen über die Gründe des vorzeitigen Berufsaustritts zeigen deutlich, dass es jeden treffen kann. Wie in diesem Überblick zur Berufsunfähigkeitsversicherung aufgelistet, zählen Nervenkrankheiten und Krankheiten des Bewegungsapparates zu den häufigsten Ursachen der Erwerbsunfähigkeit. Burnout und Depression sowie Bandscheibenvorfälle und Arthrose sind keine Einzelfälle und in jeder Berufs- sowie Altersgruppe vertreten. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit bei 20- und 30-Jährigen bei etwa 40 Prozent. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt daher für fast alle als beste Möglichkeit, sich für diesen Notfall abzusichern.

Berufsanfänger und Selbstständige profitieren am meisten

Um staatliche Zuschüsse zur Berufsunfähigkeit zu bekommen, muss man mindestens fünf Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben. Berufsanfänger, die weniger als fünf Jahre gearbeitet haben, haben demnach keinen Anspruch auf Beihilfe. Zudem haben sie in der Regel noch keine großen Ersparnisse aufgebaut und müssen sich im Ernstfall ihr Leben lang irgendwie selbst versorgen. Sie profitieren deshalb besonders stark von der Berufsunfähigkeitsversicherung, denn einerseits erhalten sie die finanzielle Unterstützung, andererseits zahlen sie nur sehr geringe Beiträge in die Versicherungspolice. Je früher man einen BU-Vertrag abschließt, desto günstiger sind nämlich die Konditionen. Auch Selbstständige und Freiberufler sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen, denn auch sie haben aufgrund der fehlenden Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse keinen Anspruch auf staatliche Erwerbsminderungsrente.

Wer sollte nach Alternativen schauen?

Nicht jeder kann von einer BU-Police profitieren, denn nicht jeder erhält einen BU-Vertrag. Viele Versicherer fordern einen Gesundheitscheck. Je nach Grad der Vorerkrankungen können die Beiträge für eine Police enorm hoch sein oder ein Versicherungsvertrag gänzlich abgelehnt werden. Die Gründe für eine Verweigerung sind vielseitig. Manche Versicherer lehnen einige risikoreiche Berufe kategorisch ab. Gefährliche Hobbys können ebenfalls zu einer Verweigerung führen. Wer Vorerkrankungen wie Sportverletzungen, chronische Erkrankungen wie Asthma oder Diabetes, oder bereits Störungen im Bewegungsapparat hat, wird in der Regel ebenfalls keine Police erhalten. Einmal abgelehnte Antragssteller werden auch bei anderen Anbietern keinen Vertrag bekommen und sollten sich deshalb nach Alternativen umsehen. Gängige Mittel, um zumindest einige Fälle der Berufsunfähigkeit abzusichern, sind Erwerbsunfähigkeitspolice, Grundfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder auch Multi-Risk Versicherung. Mehr Informationen zu den Alternativen findet man hier

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obs/Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V./VLH

Steuer: Die Umwelt schützen und den Verkehrsinfarkt verhindern: Diese beiden Ziele verfolgt der Gesetzgeber, indem er steuerliche Anreize für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs schafft. Jüngstes Beispiel: Unterstützt der Chef seine Arbeitnehmer, wenn diese mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, so sind diese Leistungen ab 2019 in der Regel steuerfrei. Das gilt sowohl für Arbeitgeberzuschüsse als auch für sogenannte Jobtickets und ähnliche Angebote. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) erklärt, was bei dieser Steuerbefreiung zu beachten ist.

Mit der Übersendung der Einkommensteuererklärung 2017 können sich Bürgerinnen und Bürger wie bereits in den vergangenen Jahren zwei Monate länger Zeit lassen. Wer sich bis zum 31. Mai kostenlos auf www.elster.de registriert, hat auch in diesem Jahr nicht bis Ende Mai, sondern bis zum 31. Juli Zeit, seine Erklärung elektronisch authentifiziert an das Finanzamt zu übermitteln. Hiervon können alle Bürgerinnen und Bürger profitieren, die eine Einkommensteuererklärung abgeben müssen und dabei keine fachliche Beratung von Vertretern steuerberatender Berufe in Anspruch nehmen.

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