Sich mit dem Thema Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen wird für Erwerbstätige immer wichtiger. In einer schnelllebigen Zeit, in der die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt immer weiter steigen, können Stress und Belastung schnell krank oder gar dauerhaft berufsunfähig machen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert den Betroffenen im Ernstfall finanziell ab. Wer diese erst noch abschließen will, sollte sowohl auf die Höhe der Beiträge als auch auf die Laufzeit achten. Ein lückenhafter Versicherungsschutz kann für den Versicherten nämlich verheerende finanzielle Folgen haben.

Jung versichern, im Alter profitieren


Statistisch ist jeder vierte deutsche Arbeitnehmer in seinem Leben einmal aufgrund von körperlichen oder psychischen Erkrankungen nicht mehr in der Lage, seinen Job länger auszuüben. Berufsunfähigkeit trifft oft Menschen, die mitten im Berufsleben stehen, die emotionalen und finanziellen Folgen können schwerwiegend sein – vor allem wenn der Betroffene der Hauptverdiener in einer Familie mit Kindern ist. Da die gesetzliche Erwerbsminderungsrente in der Regel nicht zum Leben ausreicht, sollte man als Berufstätiger privat vorsorgen – und das am besten schon so früh wie möglich. Denn je jünger man bei Abschluss der Versicherung ist, desto niedriger sind in der Regel die Beiträge, die man für die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlen muss. Zudem steigt mit dem Alter das Risiko, krank und damit berufsunfähig zu werden. Letztlich entscheidet auch der persönliche Gesundheitszustand darüber, ob man eine BU bekommt oder nicht. Bei vielen Versicherern kann man die Höhe des Beitrags schon im Vorfeld bequem und unverbindlich online ermitteln lassen.

Bei Vertragsabschluss auf die Laufzeit achten


Bevor man ein Angebot einholt, sollte man überlegen, wie viel Geld man persönlich im Falle einer Berufsunfähigkeit zum Leben benötigt. Bei Abschluss einer BU spielt neben der Renten- und Beitragshöhe aber auch die sogenannte Leistungsdauer, die Dauer der Rentenzahlung, eine entscheidende Rolle. Endet die Laufzeit bereits vor Eintritt des Rentenalters, fallen die Beiträge in der Regel deutlich niedriger aus. Das verlockt viele Arbeitnehmer dazu, eine BU mit einer kürzeren Laufzeit abzuschließen. Die Versicherungsleistungen werden dann lediglich bis zum 60., 63. oder 65. Lebensjahr ausgezahlt. Bis zur Rente bleiben dem Versicherten dann jedoch noch ein paar Jahre, sodass eine drastische Einkommenslücke entstehen kann, wenn der Betroffene, beispielsweise durch schwere Unfälle, einen Burnout oder chronische Depressionen, arbeitsunfähig wird. Denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente deckt nur einen kleinen Teil des Einkommensausfalls ab. Deshalb sollte man beim Vertragsabschluss immer eine Laufzeit bis zum gesetzlichen Rentenalter wählen.

Klauseln im Auge behalten


Sollte im Vertrag die Klausel "abstrakte Verweisung" auftauchen, sollte man diese vom Versicherer entweder herausnehmen lassen oder sich einen neuen suchen. Denn diese ermöglicht dem Versicherer im Falle einer Berufsfähigkeit in bestimmten Fällen, seine Leistungen zu verweigern – etwa, wenn der Versicherte aufgrund seiner Qualifikationen einer anderen, zumutbaren Tätigkeit nachgehen könnte. Ob beispielsweise ein Chirurg, der berufsunfähig geworden ist, überhaupt als medizinischer Gutachter arbeiten will, wird in diesem Fall kaum berücksichtigt. Daher sollte man alle Konditionen genau kennen, bevor man seine Unterschrift unter den Versicherungsvertrag setzt.



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Eine starke Marke ist für ein Unternehmen das wichtigste Kapital. Denn was die Leute kennen, das kaufen sie auch. Egal ob Coca-Cola, Milka oder Persil: Ein bekannter Markenname scheint ausschlaggebend für die Kaufentscheidung zu sein, auch wenn das für Verbraucher bedeutet, dass sie dafür mehr Geld ausgeben müssen. Doch warum greifen wir lieber zu Markenprodukten, und sind diese wirklich besser als No-Name-Produkte?

Was ist eine Marke?

Eine Marke unterscheidet Produkte nach ihrem Wiedererkennungswert. Eine gute Marketingstrategie, ein überzeugendes Produkt und ein stimmiger Preis, machen dabei eine gute Marke aus. Der Erkennungswert bestimmter Marken schafft Vertrauen bei den Kunden, hilft ihnen, sich zu orientieren, und steht für Qualität. Erfolgreiche Marken rufen beim Kauf positive Assoziationen hervor, etwa durch bekannte Werbung oder Erinnerungen aus der Vergangenheit. Wer schon als Kind immer Coca-Cola getrunken hat, wird als Erwachsener wahrscheinlich nicht auf Pepsi umsteigen, obwohl diese Limonade vielleicht eher dem persönlichen Geschmack entspricht. Kaufen hat viel eher etwas mit der Psyche zu tun. Das bedeutet, dass man die Qualität guter Produkte zwar faktisch messen kann, eine Marke baut sich jedoch im Kopf der Kunden auf. So hat eine subjektive Qualitätseinschätzung bei Kaufentscheidungen meist mehr Gewicht als objektive Qualitätsfaktoren. Außerdem spielt für viele Konsumenten der Prestige-Gedanke eine Rolle. Marken spiegeln bestimmte Werte wider und werden so für die Identitätsbildung genutzt.

Müssen Marken immer teuer sein?

Welchen Einfluss Marken auf die Kaufentscheidung haben können, zeigt eine Umfrage bei Statista: Kunden würden speziell bei Parfüm und Kosmetika mehr auf den Namen des Produkts als auf das Geld achten. Das ist ein erstaunliches Ergebnis, denn Markenprodukte liegen meist in einem höheren Preissegment als Pendants von No-Name-Herstellern. Das muss allerdings nicht immer so sein. Gerade im Netz findet man oft gute Angebote. So ist es nicht verwunderlich, dass Online-Händler wie easyCOSMETIC Düfte und Kosmetikartikel von Top-Marken zu reduzierten Preisen anbieten. Gleiches gilt für Outlet-Center: Ein Outlet ist ein Fabrikverkauf und hat meist Kleidung und Kollektionen bekannter Marken und Designer aus der letzten Saison im Angebot, die stark reduziert sind. Auch in Düren und Umgebung gibt es einige Outlet-Verkäufe.

Sind Markenprodukte besser?

Dass Markenprodukte besser sind als No-Name-Produkte, stimmt nicht unbedingt. Bei Lebensmitteln beispielsweise gibt es keinen Unterschied in der Qualität, wohl aber im Preis. Kunden bezahlen demnach für das Markenimage. Besonders augenfällig wird das bei einem Produkt, das ein Hersteller sowohl unter seiner bekannten Marke als auch als No-Name-Produkt über Discounter vertreibt.

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Wer einen Kredit aufnehmen möchte, hat die Wahl zwischen zahlreichen Anbietern. Alle werben damit, die besten Konditionen, also den günstigsten Kredit, zu bieten. Worauf ist zu achten, wenn man Kreditangebote vergleicht?

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In Zeiten der Null-Zins-Politik ist es schwer Geld zu sparen. Die klassischste Form des Sparens, das Sparbuch bietet heute kaum noch Zinsen. Aber auch Festgeld- und Tagesgeldkonten bewegen sich im Niedrigzinsbereich von weniger als einem Prozent. Dazu kommt, dass immer mehr Banken Gebühren für das Führen von Sparkonten erheben. Und auch die jährliche Inflation tut ein Übriges, dass das ersparte Vermögen immer weniger wird. Als Sparer könnte man da auf den Gedanken kommen, dass es gewinnbringender ist, das Geld unter der Matratze aufzubewahren. Doch auch jetzt gibt es noch einige Anlagestrategien, die sich zum mittel- beziehungsweise langfristigen Sparen eignen.

Was ist eigentlich ein Sparplan?

Grob gesagt besteht ein Sparplan aus drei Elementen - der Sparrate, die Verzinsung und die Laufzeit beziehungsweise das Ziel des Sparplans.

- Sparrate: Die wenigsten Sparer werden in der Lage sein, eine größere Summe in einem Betrag anzulegen. Eher wird es so sein, das man einen bestimmten Betrag des monatlichen Einkommens investiert. Je nach wirtschaftlichen Verhältnissen können das beispielsweise 50, 100 oder 200 Euro sein.

- Verzinsung: Während bei den herkömmlichen Geldanlagen die jährlichen Zinsen bereits feststanden, sieht das bei Fonds und ETFs anders aus. Hier wird der jährliche Zins durch Dividendenauszahlungen und dem Gewinn oder Verlust der erworbenen Aktien bestimmt. Deshalb können im Vorfeld angegebene Zinsen bei Fonds und ETFs nur ein Richtwert sein. Sie können deutlich höher aber auch deutlich niedriger ausfallen.

- Laufzeit oder Ziel des Sparplans: Das dritte Element wie lange der Sparplan laufen soll. Als Anleger hat man hier zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit besteht in einer festen Laufzeit von zum Beispiel fünf Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Sparplan aufgelöst und das angesparte Vermögen ausgezahlt. Die zweite Möglichkeit nennt sich Zielsparen. Hier endet der Sparplan, wenn ein bestimmter Betrag erreicht wurde. Das kann nach drei Jahren der Fall sein oder erst nach sieben Jahren.

Auf was sollte man bei einem Sparplan achten.

Dem Sparer stehen heute nur noch wenige Optionen offen, bei denen es noch lohnenswerte Zinsen gibt. Allgemein lässt sich sagen, je höher der Zins ist, desto höher ist auch das Risiko der Anlage. Eine gute Gewichtung zwischen Risiko und Rentabilität
liegt bei einem Zinssatz von 2 bis 6 Prozent. Die Kosten für die Anlage sollten ebenfalls im Blick behalten werden. So erheben Fonds einen Ausgabeaufschlag beim Kauf und es entstehen jährliche Kosten von 1 bis 2 Prozent. ETFs sind hingegen schon kostenlos erhältlich. Auch ob eine festgelegte Laufzeit vorgegeben wird oder ob man jederzeit aus der Anlage aussteigen kann ist ein wichtiger Faktor. Bei ETFs ist man an nur wenige Beschränkungen gebunden. So kann die Sparrate jederzeit angepasst werden und man kann jederzeit aus dem ETF aussteigen. Das ist von Vorteil, wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnisse ändern sollten oder das gesetzte Sparziel vorzeitig erreicht wurde.

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