In Berlin nahmen Landrat Wolfgang Spelthahn und Ruth Schultz, Mitarbeiterin des Amtes für Kreisentwicklung und -straßen, einen Förderbescheid über 50.000 Euro zur weiteren Vorbereitung des Breitbandausbaus aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt (l.) entgegen. Foto: BMVI

Kreis Düren: Der Kreis Düren setzt seine Offensive zum Ausbau des schnellen Internets fort. Landrat Wolfgang Spelthahn hat am Montag in Berlin einen ersten Förderbescheid über 50.000 Euro aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau aus den Händen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt entgegengenommen.

50.000 Euro dienen der Projektplanung

Damit gehört der Kreis Düren zu den ersten 31 Kommunen und Landkreisen, die von dem Programm profitieren. Mit dem Geld können sie Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen. In einem zweiten Schritt vergibt das Bundesministerium jeweils bis zu 15 Millionen Euro, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.
Weiße Flecken sollen bis 2018 getilgt werden

Minister Alexander Dobrindt: "Das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau ist schon jetzt ein Erfolg: Das Angebot wird gut angenommen und die Anträge werden schnell und unbürokratisch bearbeitet. Insgesamt nehmen wir 2,7 Milliarden Euro an Fördergeldern in die Hand, um ganz Deutschland mit schnellem Internet zu versorgen. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt."
Nachteile gegenüber Ballungsräumen wettmachen

Landrat Wolfgang Spelthahn: "Schnelles Internet ist längst ein Muss, sowohl für Privathaushalte als auch für Firmen. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II hat der Kreis Düren schon 2008 eine erste sehr erfolgreiche Breitbandinitiative gestartet, um die Versorgungslücken im ländlichen Bereich zu schließen. Mit Unterstützung des Bundes  werden wir nun eine weitere Ausbauoffensive starten, um als Wohn- und Wirtschaftsstandort gegenüber den besser versorgten städtischen Ballungsgebieten keine Nachteile zu haben."  
Förderprogramme können kombiniert werden

Seit dem 18. November können Kommunen und Landkreise Förderanträge für ihre Ausbauprojekte stellen. Damit sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen zum Beispiel der Länder kombinierbar ist, kann der Eigenanteil der Kommunen bis auf 10 Prozent reduziert werden.

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