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Jede Generation hat ihre eigenen Bedürfnisse, wenn es um die Nutzung des Badezimmers geht – aber alle möchten es möglichst sicher und komfortabel haben. Verständlich – und machbar! Denn schließlich lässt sich beispielsweise durch die Beleuchtung mittels schlau gewählter Spiegelleuchten einiges erreichen. Und auch das Wählen von Schränken, die gleichzeitig genug Stauraum bieten und die leichte Erreichbarkeit aller relevanten Teile gewährleisten, macht das Bad zum angenehmen Raum. Nicht zu vergessen, dass sich die altersgerechte Nutzung durch eine ebenerdige Dusche mit geeigneter Duschwanne oder eine barrierearme Badewanne noch einmal deutlich vereinfachen lässt. Das Praktischste dabei? Oftmals ähneln sich die Ansprüche! Schauen wir uns das im Hinblick auf die Beleuchtung und den Dusch- beziehungsweise Badekomfort einmal etwas genauer an.

Eine im Handumdrehen saubere Angelegenheit

Ob im Zusammenhang mit Kindern oder mit Seniorinnen und Senioren: Je einfacher die Badezimmerreinigung machbar ist, desto regelmäßiger und gründlicher wird das Badezimmer geputzt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten Materialien für Duschwanne, Dusche, Badewanne, Waschbecken und Toilette, die sich unkompliziert und schnell reinigen lassen. Außerdem sollten Schränke, Spiegelleuchten und Co. so angebracht sein, dass selbst höher gelegene Stellen ohne großangelegte Kletterpartien erreicht werden können.  Apropos Schränke: Bei ihnen tragen genug Stauraum und abgeschlossene Fronten ebenfalls zu mehr Sauberkeit bei. Und wenn das, was nicht zwangsweise im Badezimmer sein muss, außerhalb aufbewahrt wird, fällt der Platz speziell in Mini-Badezimmern noch einmal größer aus.

Helle Köpfe wissen, worauf es bei der Badezimmerbeleuchtung ankommt

Sowohl Kinder als auch ältere Menschen profitieren von einer hellen und gleichmäßigen Beleuchtung. Speziell Seniorinnen und Senioren können sich leichter orientieren, wenn jeder Bereich des Badezimmers leicht einsehbar ist und mögliche Stolperfallen direkt erkennbar sind. Gleichzeitig gilt es, Blendungen zu vermeiden. Ein Tipp in diesem Zusammenhang: blendfreie Materialien bei der Armatur und bei Lampen wie den  HYPERLINK "https://www.x2o.de/moebel/spiegelleuchten-bad"Spiegelleuchten wählen. Bei ihnen können sich auch mattierte Lampenschirme positiv auswirken, weil sie zu einer tendenziell indirekten Beleuchtung beitragen.  Außerdem empfiehlt es sich für die Badezimmernutzung durch Kinder, auch schwenkbare Badezimmerlampen zu installieren. Diese kann man unkompliziert an die kindliche Größe anpassen – und so ist beim Zähneputzen, Haare-Kämmen und Co. immer das richtige Licht vorhanden. 

Zeit für den Dusch- und Badespaß!

Sicherlich lässt sich darüber streiten, ob eine Badewanne oder eine Dusche mit flacher Duschwanne die geschicktere Lösung für ein Mehrgenerationen-Bad darstellt. Prinzipiell kommt es aber darauf an, dass eine Wanne nicht zu viel Platz im Raum einnehmen sollte. Für kleine Badezimmer kann sich daher unter Umständen eine kompakte Duschbadewanne anbieten. Genießen ältere Menschen den Komfort eines Bades, haben aber Probleme, den hohen Rand zu überwinden, kann ein Modell mit Tür beziehungsweise Einstieg infrage kommen. Oder man entscheidet sich für Hilfsmittel wie Badewannenlifte oder -sitze. Gut dabei zu wissen: Sowohl für die Installation einer ebenerdigen Dusche mit flacher Duschwanne als auch Badehilfen stehen verschiedene Förderprogramme (Stichwort KfW) zur Verfügung. Schließlich ist das altersgerechte Wohnen keine Frage der Jahre …

Welche weiteren Aspekte machen das Badezimmer für mehrere Generationen zum Wohlfühlort?

Sowohl für Kinder als auch Seniorinnen und Senioren ist es essentiell, sich gleichermaßen sicher wie selbstständig bewegen zu können. Auch im Badezimmer Daher gilt es, nicht nur bei der Auswahl der Spiegelleuchten und der Duschwanne darauf zu achten, dass alles leicht benutzt werden kann. Auch andere Aspekte wie

  • genug Bewegungsfreiheit für Rollatoren und/oder Rollstühle,

  • unterfahrbare Waschbecken,

  • rutschfeste Tritte für einfachere Waschbecken-, Toiletten- und Badewannennutzungen,

  • rutschfeste Bodenbeläge und Teppiche,

  • höhenverstellbare Dusch- und Badewannenbrausen,

  • ein Heißwasserstopp als Verbrühungsschutz,

  • höhengerecht aufgehängte Spiegel,

  • Haltegriffe,

  • Steckdosen- und Toilettendeckel-Sicherungen sowie

  • mit der Beleuchtung kombinierte Bewegungsmelder

können von Anfang an einen Beitrag zu diesem Konzept leisten.

Fazit? Ein klug gestaltetes Badezimmer sagt Jung und Alt gleichermaßen zu

Grundsätzlich ist es bei modernen Badezimmern leicht, nicht nur bei den Spiegelleuchten einen Augenmerk darauf zu legen, dass sie optisch ansprechend und praktisch sind. Auch in Bezug auf Dusche, Badewanne, Schrankgestaltung und weitere Aspekte sind beim Neubau eines Bades oft viele Aspekte realisierbar. So kann das Bad zu einem tollen Aufenthaltsbereich für alle werden, das später keiner riesigen Umbauten bedarf. Aber natürlich kann es aufgrund von Krankheiten und/oder Unfällen seitens junger Menschen vonnöten sein, dass ein Badezimmer relativ bis komplett barrierefrei ist. Es ist also nicht so, als würde sich eine entsprechende Gestaltung nicht schon eher lohnen.

Bei bereits bestehenden Badezimmern kommt es unter anderem auf die bautechnischen Gegebenheiten wie die Anordnung der Installationen, die Bodengestaltung und das Platzangebot sowie mögliche Auflagen von Vermieterseite aus an, wie sie für mehrere Generationen nutzbar gemacht werden können. Unter Umständen ist nicht jeder Umbau in der individuell gewünschten Variante umsetzbar; die Auseinandersetzung mit anderen potenziell geeigneten Hilfsmitteln und deren Anbringung kann aber ebenfalls einen ersten Schritt zur Verbesserung darstellen.

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