Bild: Symbolbild Polizei

Nideggen: Aufgrund eines Hinweises prüften Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Aachen einen Imbiss in Nideggen. Hier trafen sie einen 30-jährigen Mann arbeitend an, der sich durch eine bulgarische Identitätskarte auswies und einen bulgarischen Führerschein vorlegte. Die Prüfung dieser Dokumente ergab, dass es sich hierbei um "Totalfälschungen" handelte.

Eine bei der Kreispolizeibehörde Düren durchgeführte Identitätsprüfung hatte zum Resultat, dass es sich bei der Person tatsächlich um einen türkischen Staatsangehörigen handelte. Der Mann hielt sich nach eigenen Angaben seit Anfang 2015 mit besagter bulgarischer Identitätskarte illegal in Deutschland auf - die gefälschten Dokumente hatte er von einem Bulgaren für 1.500 Euro erworben.

Außerdem nutzte er seine falsche Identität um eine Krankenversicherung abzuschließen, ein Konto zu eröffnen und sich offiziell beim Einwohnermeldeamt anzumelden.

Die Zöllner leiteten gegen den Beschuldigten Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes und der Urkundenfälschung ein. In Absprache mit der Ausländerbehörde des Kreises Düren verpflichteten sie den Beschuldigten, sich am folgenden Tag bei der Erstaufnahmeeinrichtung in Bonn zu melden.

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