Düren: Die Deutsche Bahn erstellt im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ in Düren in den Stadtteilen Düren-Gürzenich und Düren-Derichsweiler mehrere Schallschutzwände (SSW) südlich und nördlich der Gleise. Es werden Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 3.635 m gebaut. Nach dem Ausbau wird sich die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Strecke deutlich reduzieren.
Folgende Schallschutzwände sind geplant:
Düren
- Anschluss an bestehende Schallschutzwand im Bereich Paradiesstraße bis zur Rurbrücke (südlich der Bahn)
- Höhe „Paradiesbenden 16“ bis ca. Eisenbahnüberführung Rurstraße (nördlich der Bahn)
Düren-Gürzenich
- Eisenbahnunterführung Bahnstraße bis parallel zur Valencienner Straße (südlich der Bahn)
- Bahnstraße bis Fußgängerunterführung Papiermühle (nördlich der Bahn)
Düren-Derichsweiler
- „Auf der Komm“ bis Feldweg hinter „Am Kühlen Graben 28“ (südlich der Bahn)
Vom 9. Januar 2017 bis 27. Januar 2017 in der Zeit zwischen 8 Uhr bis 18 Uhr werden Vorarbeiten (Vermessungs-, Baugrund- und Grünschnittarbeiten) durchgeführt. Die Arbeiten werden ohne den Einsatz von großen Maschinen durchgeführt. Die Hauptarbeiten für den Bau der Schallschutzwände finden ab dem 10. April 2017 bis voraussichtlich zum 9. Dezember 2017 statt. Die Deutsche Bahn wird die Anwohnerinnen und Anwohner vor Beginn der Bauarbeiten mit Hauswurfzetteln über den Zeitraum der anstehenden Arbeiten informieren. Wegen der dichten Zugfolge ist es leider nicht möglich, alle Arbeiten tagsüber auszuführen. Daher wird überwiegend nachts gearbeitet.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten
Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Dem Programm stehen jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 150 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes.