Düren: „Vernetztes Handeln ist das, was unser Haus ausmacht – die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Teamplay zugunsten unserer Patienten“, sagt Prof. Dr. Stefan Schröder. Diese interne Vernetzung noch weiter zu stärken und sie auf externe Partner wie die niedergelassenen Ärzte im Kreis Düren auszudehnen, ist das Ziel, das Prof. Schröder und Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann als neue Ärztliche Direktion des Krankenhauses Düren verfolgen. Alle zwei Jahre wird im Krankenhaus Düren aus dem Kreis der Chefärzte eine neue Ärztliche Direktion gewählt und vom Aufsichtsrat berufen. Mit Prof. Schröder, Chefarzt der Anästhesie, als Ärztlicher Direktor und Dr. Börgermann, Chefarzt der Urologie, als stellvertretender Ärztlicher Direktor ist sie jetzt wieder neu besetzt worden.

„Ich freue mich über das  Vertrauen, das in Dr. Börgermann und mich gesetzt wurde, und nehme diese Herausfor-derung gerne an“, sagt Prof. Schröder und betont, dass er und Dr. Börgermann die Aufgabe als Team angehen und sich die Verantwortung auf Augenhöhe teilen möchten. Die neue Ärztliche Direktion verstehe sich in erster Linie als Sprecher der Chefarztkonferenz, erklärt Prof. Schröder: „Ich denke, dass es Aufgabe der Ärztlichen Direktion ist, eine möglichst hohe Transparenz zwischen den vielen Abteilungen des Hauses zu schaffen und mit der Geschäftsführung und vielen anderen an den Strukturen  zu arbeiten, die es uns ermöglichen, das Krankenhaus Düren weiter nach vorne zu bringen.“ So sieht es auch Dr. Börgermann: „Es ist unsere Aufgabe, über den Tellerrand der eigenen Abteilung hinauszuschauen und dabei behilflich zu sein, dass wir alle voneinander lernen und profitieren können.“ Patientenzufriedenheit, Bindung der niedergelassenen Kollegen und  die Zufriedenheit der Mitarbeiter, nennt Dr. Börgermann als wichtigste Themen. Prof. Schröder nennt zudem als eines der bedeutendsten Themen die Ausrichtung auf Patienten im hohen Lebensalter: „Da diese Gruppe und damit auch die Anzahl der Menschen mit demenziellen Erkrankungen immer größer wird, müssen wir unser ganzes Haus so aufstellen, dass wir den besonderen Bedürfnissen dieser Patienten gerecht werden können. Auch diese Entwicklung, mit der wir bereits erfolgreich gestartet sind, möchten wir als Ärztliche Direktion weiter mit vorantreiben.“

Für Liesel Koschorreck, die Aufsichtsratsvorsitzende des Dürener Krankenhauses, steht die angekündigte Teamarbeit in der Ärztlichen Direktion stellvertretend für die Zusammenarbeit im ganzen Haus. „Hier wird als Mannschaft zum Wohl der Patienten gearbeitet – und die Patienten spüren das ganz deutlich“, betont die 1. Stell-vertretende Dürener Bürgermeisterin. Sie stellt heraus, dass Prof. Schröder und Dr. Börgermann wie ihre Vorgänger die Aufgaben in der Ärztlichen Direktion zusätzlich zu ihren Aufgaben als Chefarzt übernehmen, ohne dafür zusätzlich entlohnt zu werden: „Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.“

Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum schloss in den Dank auch die vorherige Ärztliche Direktion mit Dr. Bertram Barden und Dr. Hermann Roth ein: „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren sehr viel auf den Weg gebracht. Nun freue ich mich darauf, diesen Weg mit Unterstützung der neuen Ärztlichen Direktion fortzusetzen.“ Mit der Fertigstellung der beiden Ärztehäuser auf dem Gelände des Krankenhauses, dem Ausbau des Bildungszentrums und der Kooperation mit der Dürener LVR-Klinik zum Aufbau einer flächendeckenden altersmedizinischen Versorgung auf allen Stationen des Krankenhauses warteten weitere große Aufgaben auf das Krankenhaus und seine Mitarbeiter, sagt Dr. Blum.


Zur Person

Prof. Dr. Stefan Schröder startete seine medizinische Karriere 1994 als Assistent an der Universität Kiel. An der Universitätsklinik Bonn stieg der heute 49-Jährige zum Oberarzt auf. Von 2004 bis 2010 war der gebürtige Hamburger Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Westküstenklinikum Heide. Im Januar 2011 übernahm er als Chefarzt die Leitung der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Krankenhaus Düren. Nach vielen Jahren wissenschaftlicher Arbeit wurde er 2012 vom Rektor der Universität Bonn zum Professor ernannt. Prof. Schröder  ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann, 1971 in Mettmann geboren, war Assistenzarzt, Oberarzt und schließlich ab 2007 Leitender Oberarzt der Urologie im Universitätsklinikum Essen. Im Juli 2009 wechselte er als Chefarzt ans Dürener Krankenhaus. Im Sommer 2012 wurde Dr. Börgermann an der Essener Uniklinik zum Privatdozenten ernannt. Der Träger des von der nordrhein-westfälischen Gesellschaft für Urologie verliehenen Paul-Mellin-Preises ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

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