Im E-Commerce ist Vertrauen besonders wichtig – schließlich stehen sich Kunde und Verkäufer nicht persönlich gegenüber und der Käufer kann erst nach Erhalt der Ware selbige auf Vollständigkeit und Qualität prüfen. Dieser fehlende persönliche Kontakt kann schnell ängstlich machen oder sogar ganz abschrecken. Wer einen Webshop betreibt, sollte daher auf Sicherheit setzen, um Vertrauen aufzubauen und erfolgreich zu bleiben. Mit diesen Mitteln können aus misstrauischen Interessenten treue Stammkunden werden. Obwohl die Anzahl der Online-Käufer laut Statistiken stetig zunimmt, sehen manche Konsumenten das Einkaufen über das Internet nach wie vor mit Skepsis. Daher gilt es, die Anonymität in der digitalen Welt mit entsprechenden Maßnahmen zu überwinden.

Datenschutz gewährleisten

"Damit meine Kunden mir beim Online-Shopping vertrauen, nutze ich SSL-Zertifikate. So kann ich meinen Besuchern zeigen, dass sie durch die verschlüsselte Datenübertragung auf meiner Webseite sicher sind und nichts befürchten müssen." Mit diesem Statement macht Stephanie Steppich, Geschäftsführerin von WARE FREUDE, einem Online-Shop, der handgemachte Fair-Trade-Produkte verkauft, etwas Grundsätzliches deutlich: Die Angst vor dem Missbrauch persönlicher Daten ist groß. Mithilfe von SSL-Zertifikaten wird die Geheimhaltung trotz der Öffentlichkeit des Internets gewahrt. Wer sich unsicher ist, ob die URL, unter der der Onlineshop im Internet zu finden ist, ein korrekt installiertes und funktionierendes SSL-Zertifikat besitzt, kann dies mit einem einfachen und sicheren Test überprüfen.

Wichtige Informationen auf den ersten Klick

Eine übersichtliche Webseite dient nicht nur der Nutzerfreundlichkeit. Noch bevor der Kunde auf den Bestellbutton klickt, sollten die Versandkosten und Lieferzeiten klar ersichtlich sein. Bleiben Fragen offen, wird er ansonsten eher einen anderen Anbieter wählen. Zudem müssen Informationen zu Rücksendemöglichkeiten, Widerrufsfristen und Zahlungsmöglichkeiten bereitgestellt werden – und nicht erst, wenn der Kunde sich mühsam durch ein Registrierungsformular gekämpft hat. Denn die Zeit, die ein Mensch im Internet verbringt, ist kostbar: Während Kunden langsame Verkäufer oder Wartezeiten im Geschäft vor Ort vielleicht noch in Kauf nehmen, weil der nächste Laden zu weit weg ist, ist die Konkurrenz im Netz nur einen Klick entfernt. Falls möglich, sollte dem Kunden auch die Wahl gelassen werden, ob er ein Kundenprofil mit Benutzernamen und Kennwort anlegen oder lieber als Gast bestellen möchte.

Selbstauskunft und Impressum

Sind Angaben zum Verkäufer nur schwer oder gar nicht auffindbar, werden viele Kunden zu Recht misstrauisch. Im Impressum muss der Betreiber des Shops, den Firmensitz, den Namen des Geschäftsführers sowie die Handelsregisternummer angeben. Auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten auf der Seite leicht zugänglich sein. Besonders gut macht sich eine Unterseite, auf der Bilder, Namen und Position von den wichtigsten Mitarbeitern zu sehen sind. Zudem verleihen Gütesiegel wie "Trusted Shops" und authentische, positive Kundenbewertungen Seriosität, die sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt macht. Denn im besten Fall erhöht sich nicht nur die Kaufwahrscheinlichkeit, sondern auch die Chance, dass der Kunde zufrieden ist und erneut bestellt. Die wichtigste Regel bleibt somit immer: Wie im echten Leben funktioniert auch im Internet keine Beziehung ohne Vertrauen.

Bildrechte: Flickr e-commerce Garfield Anderssen CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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