Langerwehe: Am Sonntagabend gegen 18.35 Uhr erhielt die Bundespolizei die Mitteilung, dass sich auf der Strecke zwischen Köln und Aachen in Höhe der Ortschaft D`Horn bei Langerwehe eine Person im Gleisbereich aufhält. Der Lokführer einer Regionalbahn musste deshalb seinen Zug anhalten. Er forderte den Mann auf, den Gleisbereich zu verlassen. Der Mann ignorierte diese Aufforderung und blieb im Schotterbett sitzen. Die Bundespolizei ordnete für diesen Bereich das Fahren auf Sicht an. Gegen 19.15 Uhr erreichte eine Streife der Bundespolizei diesen Streckenabschnitt und fand den 23-jährigen Düsseldorfer versteckt in einem Gebüsch. Die Beamten konnte eine Suizidabsicht bei dem jungen Mann ausschließen. Seine Eltern hatten ihm vor 2 Wochen den Zutritt zur elterlichen Wohnung verwehrt. Da er nicht wusste, wohin er soll, wäre er daher hier im Gleisbett "gestrandet". Gegen den Mann wurde ein Bußgeldverfahren wegen Störung des Eisenbahnbetriebes und wegen unbefugten Aufenthaltes im Gleisbereich eingeleitet. Neben einem Bußgeld muss er auch noch mit einer Schadensersatzforderung der Deutschen Bahn rechnen, denn durch seine "Aktion" kam es bei 11 Zügen zu insgesamt 82 Minuten Verspätungen. Auf seinen Wunsch wurde der Mann in einer Obdachlosenunterkunft in Düren vorübergehend untergebracht.

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