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Kreis Düren: Das Coronavirus stellt alle Menschen vor besondere Herausforderungen. Diese lassen sich nur gemeinsam meistern. Schon jetzt ist aufgrund der steigenden Fallzahlen absehbar, dass Krankenhäuser, Pflegezentren und vergleichbare Einrichtungen über einen längeren Zeitraum noch größere Leistungen für die Bevölkerung als bisher erbringen müssen. Darum folgt der Kreis Düren den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes (RKI) zur vorübergehenden personellen Kapazitätssteigerung im Bereich Gesundheitswesen und richtet sich nunmehr mit einem Aufruf an die Menschen im Kreis Düren.

Um das medizinische Personal bei seinem unermüdlichen Einsatz fachkundig zu unterstützen, bittet der Kreis Düren alle Bürgerinnen und Bürger, die über medizinische oder pflegerische Fachkenntnisse verfügen, inständig um Hilfe. Demnach sind alle Betriebsärzte, Ärzte, die in der freien Wirtschaft tätig sind bzw. derzeit nicht (mehr) praktizieren, Medizinstudenten sowie Pflege- und Fachpersonal, welches nicht, nicht mehr oder anderweitig in Beschäftigung ist und Hilfe anbieten kann, aufgerufen, das Personal im Bereich Gesundheitswesen zu verstärken und somit zur Entlastung und Aufrechterhaltung der Leistungen beizutragen. "Wir möchten nach wie vor alles dafür tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nichtsdestotrotz müssen wir uns jetzt für alle Fälle wappnen, damit wir im Fall eines drastischen Anstiegs gut aufgestellt sind. Dazu appellieren wir an alle Menschen im Kreis Düren, die sich in der Lage sehen, ihre medizinischen Fachkenntnisse einzubringen, sich jetzt bei uns zu melden", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Zur Koordination der Hilfsangebote hat der Kreis Düren eine Onlinedatenbank erstellt, in die sich Helferinnen und Helfer über den Link https://kreis-dueren.de/medpersonal eintragen können. Aktuell gibt es im Kreis Düren 209 Corona-Infizierte. 26 von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus, vier sind in einem kritischeren Zustand. 57 Patienten konnten gesund aus der Quarantäne entlassen werden. 1676 Ergebnisse von über 2200 Tests waren bislang negativ. Weitere Ergebnisse stehen noch aus. Für Rat und Hilfe steht auch an diesem Wochenende wieder unsere Bürger-Hotline von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 02421/221053920 zur Verfügung. Heute gingen knapp 300 Anrufe ein. Darüber hinaus steht die NRW-Hotline 0211/91191001 für allgemeine Fragen zur Verfügung.

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