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Kreis Düren. Die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Düren ist auf 232 Menschen angestiegen. 24 von ihnen werden stationär in einem Krankenhaus behandelt. Den meisten Patienten geht es soweit gut. "Viele haben nur relativ leichte Symptome, jedoch sind einige wenige auch sehr schwer erkrankt", sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Ein Grund für die zunehmende Zahl von Betroffenen, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, ist die Tatsache, dass immer mehr ältere Menschen erkranken. Dies betrifft natürlich auch pflegebedürftige Menschen, die in aller Regel zu den Risikogruppen zählen. So gibt es zwischenzeitlich auch im Kreis Düren Erkrankungen in Pflegeeinrichtungen. Gerade in diesen Fällen wird besonders sorgsam vorgegangen, um die Ansteckung weiterer Menschen zu vermeiden. Dies betrifft nicht nur die sorgfältige Ermittlung aller Kontaktpersonen, sondern auch großzügige Testungen auf Coronainfektionen im Umfeld solcher Erkrankungen. "Durch die akribische Umsetzung der diesbezüglichen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sind die Einrichtungen im Kreis Düren auch auf solche Fälle gut vorbereitet.", so Dr. Schnitzler.

Gut vorbereitet ist der Kreis Düren außerdem, weil immer mehr Menschen ihre Hilfe anbieten. Landrat Wolfgang Spelthahn ist äußerst erfreut über die Zahl der Rückmeldungen, die allein in den ersten 24 Stunden seit des Aufrufs zur Suche nach Menschen mit medizinischen oder pflegerischen Fachkenntnissen aus dem gesamten Kreisgebiet eingegangen sind. Sie sollen nach Möglichkeit hiesige Krankenhäuser, Pflegezentren und vergleichbare Einrichtungen unterstützen. "Es ist ein sehr ermutigendes Zeichen, dass sich in so kurzer Zeit bereits 85 Menschen gemeldet haben", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, und hofft darauf, dass die Meldungen auch in den kommenden Tagen noch weiter ansteigen werden.

Zwischenzeitlich haben sich auch die Feuerwehren im Kreis Düren durch die Einrichtung einer "Technischen Einsatzleitung (TEL)" in Stockheim auf einen möglichen Einsatz vorbereitet, wie Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar dem Krisenstab des Kreises Düren am heutigen Samstag mitteilte. Bei einer möglichen Ausweitung der Pandemie ist dies ein wichtiger Baustein.

Landrat Spelthahn richtet in diesem Zusammenhang an alle Menschen im Kreis Düren, die sich in diesen schweren Zeiten außerordentlich für die Bevölkerung engagieren, ein herzliches Dankeschön. "Wir müssen in diesen schweren Zeiten Geduld haben und zusammenhalten; gemeinsam werden wir diese schwere Zeit meistern", so der Landrat.

Für Rat und Hilfe bestehen folgende Kontaktmöglichkeiten am Wochenende:

Corona-Hotline des Kreises Düren: 02421/22-10 53 920 (samstags und sonntags 9-15 Uhr). Am Samstag haben 75 Menschen das Angebot wahrgenommen.

NRW-Hotline für allgemeine Fragen: 0211/91 19 10 01

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