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Gute Nachricht für alle Besitzer von Dieselfahrzeugen: Auch in der Zukunft sollen Autos, die mit diesem Brennstoff fahren, ihre Privilegien behalten. So jedenfalls sehen es die Spitzen der Großen Koalition. Zwar fordert zum Beispiel das Umweltbundesamt, bei der Mineralölsteuer bisherige Begünstigungen des Diesel-Kraftstoffs auf den Prüfstand zu stellen. Umsetzen aber lassen sich diese Forderungen bisher noch nicht. Denn die Vorteile für Dieselfahrzeuge gibt es unter anderem auch deshalb, weil diese viel weniger CO2 ausstoßen als Benziner. Deshalb heißt es aus dem Bundesfinanzministeriums, gibt es keinerlei Pläne für eine Abschaffung der Privilegien.

Beim Nachrüsten die Kosten im Blick

Allerdings darf man das Problem vieler Dieselfahrzeuge nicht verschweigen. Denn der Kraftstoff kann Mensch und Umwelt belasten. Die Rede ist von gefährlichen Rußpartikeln. Abgase älterer Modelle enthalten neben Ruß und Asche auch Rostpartikel und Metallabrieb. Gefährlich für Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind darüber hinaus Sulfatpartikel und angelagerte Kohlenwasserstoffe.

Dabei lässt sich der Ausstoß der Schadstoffe von Dieselfahrzeugen durch einen Einbau von Rußpartikelfiltern leicht reduzieren. Die Kosten dieser Partikelfilter belaufen sich nach Angaben aus dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe je nach Anbieter AUF 650 und etwa 1.500 Euro. Ein Preisvergleich lohnt sich also. Wer sparen will, sollte gezielt nach preiswerten Modellen suchen. Ohne großen Aufwand kann man im Internet den richtigen Rußfilter bei Daparto finden. Das geht einfach: Fahrzeugmodell wählen, entsprechendes Ersatzteil suchen und Offerten vergleichen. Fertig.

Wann sich das Umrüsten lohnt

Für den Einbau eines Rußpartikelfilters in das Fahrzeug werden in der Werkstatt dann noch einmal bis etwa 100 Euro fällig. Experten empfehlen, hier nicht zu sparen, sondern einen Experten arbeiten zulassen. Der setzt den neuen Filter im Fahrzeug hinter den Katalysator. Ist das Fahrzeug schon etwas älter oder hat es bereits deutlich mehr als 80.000 km auf dem Tacho, muss dieser zusätzlich erneuert werden.

Ob sich der Aufwand lohnt, hängt vom Alter des Kfz ab und davon, was das gute Stück für eine Bedeutung für seinen Besitzer hat. Ein sehr altes Fahrzeug rechtfertigt den finanziellen Aufwand vor allem dann, wenn es sich um ein Liebhabermodell handelt. Für ein Auto, das noch einen ordentlichen Wert hat, schlägt die Investition ohnehin recht schnell zu Buche. Der Zeitwert eines Dieselfahrzeugs wird beim Verkauf sowieso nur dann erzielt, wenn das Kfz mit einem Rußlfilter ausgestattet ist. Fahrzeuge ohne einen solchen Filter sind in der näheren Umgebung von Umweltzonen weit unter ihrem Zeitwert oder bereits gar nicht mehr zu verkaufen.

Vorteile überwiegen

Es spricht eine Menge für den finanziellen Aufwand einer Umrüstung. Ganz oben auf der Liste der Vorteile steht neben dem Wiederverkaufswert auch die Mobilität. Zur Verbesserung der Luftqualität richten Immer mehr Städte und Kommunen Umweltzonen ein. Einfahren in diese Zonen dürfen nur noch Autos, die über eine grüne Umweltplakette verfügen. Lässt der Fahrzeughalter sein Auto mit einem Filter nachrüsten, erhält er eine entsprechende Bescheinigung. Damit fährt er zu seiner Zulassungsstelle und lässt dort den Einbau nachtragen. Das kostet nur eine kleine Gebühr. Für die Umweltplakette selbst kommen dann noch einmal Kosten ab fünf Euro hinzu.

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