Düsseldorf: Auch in diesem Jahr wird die Polizei an den Feiertagen in Nordrhein-Westfalen verstärkt kontrollieren. "Betrunkene am Steuer sind eine rollende Gefahr auf unseren Straßen. Sie gefährden sich und alle anderen. Deswegen kontrolliert die NRW-Polizei verstärkt während der kommenden Feiertage", sagte Innenminister Jäger heute (22.12.) in Düsseldorf. "Betrunkene im Straßenverkehr können durch einen Unfall das Leben eines Menschen zerstören", betonte Jäger. Alleine beim vergangenen Jahreswechsel wurden bei Verkehrsunfällen ein Mensch getötet und 77 verletzt. Dabei war 40-mal Alkohol am Steuer im Spiel. Im Rahmen der Kontrollen hat die Polizei alleine in der letzten Silvesternacht 80 Führerscheine beschlagnahmt.

Ein weiteres Problem: Viele Autofahrer unterschätzen den Restalkohol im Blut. Sogar am Morgen nach einer feucht-fröhlichen Feier sind immer noch viele fahruntüchtig. "Ein bisschen Schlaf, eine kalte Dusche und eine Tasse Kaffee nach einer durchzechten Nacht reichen nicht aus", erklärte der Innenminister. Schon eine geringe Menge Alkohol im Blut erhöhe das Unfallrisiko um ein Vielfaches. "Bei Alkohol am Steuer zieht die Polizei uneinsichtige Fahrer konsequent aus dem Verkehr", warnte Jäger. Die Fahrer müssen mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen und eine erhebliche Geldbuße begleichen. Damit das Feiern nicht mit einem Unfall endet rät der Innenminister: "Lassen Sie das Auto stehen. Die Fahrt mit Bus, Bahn oder Taxi ist sicherer!"

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