Stolberg (pm/pol)  Dass man schon mal was vergisst, ist jedem schon passiert. Nur wie man damit umgeht, kann unterschiedlicher oft nicht sein.

So entschied sich in Stolberg ein junger Mann, mit 22 Jahren noch weit entfernt vom biologischen Abbau des Zentrums für Behalten und Denken, eine Laterne hochzuklettern.

Er hatte sich ausgeschlossen. Der Schlüssel lag in seiner Wohnung. Dort, wo niemand mit ihm was anfangen konnte. Da in dem Mehrfamilienhaus niemand öffnete und er sich auch nicht die Blöße geben wollte, vergesslich zu sein, kletterte er halt.

Bis zu seinem halb geöffneten Fenster, in fünf Metern Höhe. Gerade als er den Fens-tersims erreicht hatte, rutschte er ab. Instinktiv hielt er sich an irgendetwas fest, was ihm vermeintlich Halt zu geben versprach. In diesem Fall die am Haus gedübelte Leuchtreklame der "Stolberger Touristik Information".

Diese Hoffnung erwies sich als Trugschluss. Gemeinsam ging man zu Boden. Während die Reklame am Boden zerschellte, blieb der junge Mann nahezu unverletzt. Lediglich schlecht sei ihm, sagte er den Polizei- und Rettungskräften. Vorsorglich kam er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Wobei die Schlüsselfrage im Moment noch nicht geklärt wäre...

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