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Köln-Lindenthal: Nach dem Fund einer 10-Zentner-Fliegerbombe auf einem Grundstück in der Herderstraße im Stadtteil Köln-Lindenthal am Montag, 16. Dezember 2013, laufen die Vorbereitungen für eine Evakuierung des betroffenen Bereichs ab den frühen Morgenstunden an.  

In einem Umkreis von rund 250 Metern dürfen sich zum Zeitpunkt der Entschärfung keine Personen mehr aufhalten. Der zu evakuierende Bereich reicht im Westen bis an den Lindenthalgürtel, bis Uhlandstraße/Flotowstraße/Arno-Holz-Straße im Norden, im Osten bis tief in das Gelände der Universitätskliniken und im Süden bis etwa an das Uni-Bettenhaus an der Kerpener Straße. Betroffen sind etwa 2.500 Anwohner.

Voraussichtlich ab 7.00 Uhr sind folgende Straßen für den Verkehr gesperrt: Bachemer Straße, Herderstraße, Franzstraße und Gleueler Straße zwischen Lindenthalgürtel und Geibelstraße, Landgrafenstraße und Wittgensteinstraße ab Ecke Uhlandstraße, Theresienstraße und Lindenburger Allee ab Einmündung Flotowstraße/Arno-Holz-Straße, Geibelstraße zwischen Arno-Holz-Straße und Gleueler Straße. Die Dürener Straße und der Lindenthalgürtel selber werden von den Evakuierungen und Verkehrssperrungen voraussichtlich nicht betroffen sein.

Die Buslinie 146 der Kölner Verkehrs-Betriebe wird in diesem Bereich umgeleitet.

Ab 8.00 Uhr beginnt das Ordnungsamt mit der Evakuierung der Anwohner im gesamten gesperrten Bereich. Für sie wird eine Anlaufstelle in der Turnhalle der Schule Bachemer Straße 69 eingerichtet. Die Anwohner werden gebeten, eventuell notwendige Medikamente für den Tagesbedarf mitzunehmen. Verpflegung und Betreuung stehen in der Anlaufstelle bereit.

In Abstimmung mit der Leitung des Seniorenheimes St. Anna mit Häusern in der Herderstraße und in der Franzstraße sowie den Universitätskliniken laufen die Vorbereitungen für die am Vormittag notwendigen Verlegungen von Bewohnern und Patienten. Die Universitätskliniken werden alle Patienten, die aus dem gesperrten Bereich verlegt werden müssen, in eigenen Einrichtungen auf dem Gelände unterbringen. Die Klinik nimmt während der Evakuierung und Entschärfung der Bombe

 keine Notfallpatienten auf. Terminierte Untersuchungen sind aber möglich, außer im Bereich Neurologie.

Wegen der Verlegung von älteren und bettlägerigen Personen wird es in dem Bereich zu zahlreichen Fahrten von Krankenwagen und Rettungsfahrzeugen kommen. Alle Verkehrsteilnehmer werden um besondere Rücksichtnahme gebeten.

Die innerhalb des Evakuierungskreises befindlichen Kindertagesstätten und die Katholische Grundschule Lindenburger Allee/Gleueler Straße bleiben am Dienstag geschlossen.

Das Ordnungsamt, die Jugend- und die Schulverwaltung haben zu den Leitungen der Kindertagesstätten und der Schule Kontakt aufgenommen, damit von dort entsprechende Informationen an die Eltern und Schüler weitergegeben werden.

Nach derzeitigem Stand soll die Evakuierung bis gegen 12 Uhr abgeschlossen werden. Mit der Entschärfung der Bombe soll gegen 13 Uhr begonnen werden.

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