95903520 10222359471520787 2167509594442563584 oAnzeige fountad dueren magazin 09 2020

Düren (red) "Polizei Notruf“, so melden sich in der Regel die Beamten, die in der Einsatzleitstelle der Kreispolizeibehörde Düren die Notrufe aus dem Kreis Düren entgegennehmen.

Nun verbirgt sich hinter diesen Notrufen nicht immer das, was der gesunde Menschenverstand erwartet. Da gibt es Mitbürger die den bekanntermaßen kostenlosen Notruf dazu nutzen, um die Uhrzeit zu erfragen, Taxis zu bestellen oder um nach dem suffbedingten Rauswurf aus einer Diskothek wieder "polizeilichen" Zugang zu bekommen. Auch sei darauf hingewiesen, dass der Notruf keine Telefonvermittlung ist.

Dem Außenstehenden sei zunächst aufgezeigt, was sich hinter den "Kulissen" tut, wenn ein relevanter Anruf an einem der Einsatztische eingeht. Wählt der Anrufer die 110 so werden die Details des Gesprächs von einem Beamten so präzise wie möglich entgegengenommen, sekundengenau dokumentiert und aufgezeichnet. Nach dem Anlegen des Einsatzes im Computer Einsatz Bearbeitungs-, Informations- und Unterstützungssystem (CEBIUS) wird das Anliegen (Notruf) auf Plausibilität geprüft. Im Anschluss werden die benötigten Fahrzeuge an die relevanten Örtlichkeite geschickt.
 
Manchmal "landen" in der Einsatzzentrale auch Anrufe einsamer Menschen, die in ihrer "Not" die 110 wählen, einfach um einen Gesprächspartner zu haben. Das wissen die Beamten am anderen Ende der Leitung und hören denen einfach zu, sofern es die Zeit erlaubt. Das laute Piepen eines anstehenden Notrufes setzt solchen Gesprächen dann ein Ende.
 
Es gibt aber auch Erfolgsmeldungen, welche die Notrufbeamten bekräftigen und motivieren, so in Situationen in denen sie allein gefordert sind Menschen zurück ins Leben zu holen, aus dem die gerade scheiden wollten. 

Der Notruf ist für Jeden da, der sich subjektiv in einer Notsituation fühlt oder gar befindet. Er ist aber kein Instrumentarium das Raum gibt für Späße und Scherze. Hier sei daran erinnert, dass dessen missbräuchliche Nutzung ein Straftatbestand ist, der mit Geldstrafe oder einer Haftstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden kann. Benötigt jemand abseits einer Notlage die Telefonnummer seiner Polizeidienststelle so findet sich diese in den Telefonbüchern und natürlich auch im Internet.

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