Jülich (pm/jü) Das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zwischen den Ortschaften oder den Wohngebieten am Stadtrand und der Kernstadt ist ausbaufähig.

Wer nicht über einen Privatwagen verfügt, muss auf das Taxi umsteigen oder Fahrgemeinschaften bilden. Viele Städte und Gemeinden begegnen diesem Problem mit einem ehrenamtlich betriebenen Bürgerbus. Ein solcher Kleinbus, der im Linienverkehr nach einem genauen Fahrplan fährt, wird von einem Bürgerbusverein ehrenamtlich organisiert und dient zur Verbesserung der Mobilität. Mit dem Bürgerbus können Arztbesuche und Einkäufe flexibler geplant, Freunde besucht oder Behördengänge erledigt werden. Bürgerbus-Initiativen sind bereits in vielen Gemeinden ein Erfolgsmodell, wie zum Beispiel in Linnich oder Heimbach.

Die Stadtverwaltung möchte nun prüfen, ob ein ehrenamtlich betriebener Bus-Service in Jülich aufgebaut werden kann. Die Ortsvorsteher sowie der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss unterstützen das Projekt und bitten um zahlreiche Rückmeldungen. Nur wenn ein ausreichender Bedarf vorliegt, wird die Gründung eines Bürgerbusvereins weiter verfolgt.

Bei diesem von der öffentlichen Hand bezuschussten Projekt ist bürgerschaftliches Engagement gefragt. Die Busse werden von 20 bis 40 extra ausgebildeten, ehrenamtlichen Fahrern gesteuert. Die Fahrer wechseln sich nach einem abgestimmten Dienstplan ab und fahren im Durchschnitt zwei- bis viermal im Monat.

Die Stabsstelle Stadtmarketing bittet alle Bürgerinnen und Bürger Jülichs, die das Bürgerbus-Konzept unterstützen möchten, sich telefonisch unter 02461 63-420 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden.

Zum Fragebogen (Download pdf-Datei)

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