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Düren: Am Freitagmittag stürzte eine Fahrradfahrerin, als sie einem Rettungswagen ausweichen wollte, der einen zu geringen Seitenabstand gehalten habe. Am Samstag kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin, die einen Fußgängerüberweg überquerte.

Am Freitag gegen 13:00 Uhr war eine 66 Jahre alte Frau aus Düren mit dem Fahrrad am rechten Fahrbahnrand der Straße "Neumühle" in Richtung Nippesstraße unterwegs. Kurz vor der Rechtskurve vor der Einmündung Nippesstraße hörte sie, dass sich ein Fahrzeug von hinten näherte. Dieses sei in der Rechtskurve immer näher gekommen, sodass sie weiter nach rechts fuhr, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Als es immer enger wurde sei sie schließlich nach rechts auf den Bordstein gestürtzt. Eine Berührung zwischen den Fahrzeugen habe es nicht gegeben, den nötigen Sicherheitsabstand habe der Transporter, bei dem es sich um einen Rettungswagen im Einsatz handelte, allerdings nicht eingehalten. Der 25-jährige Fahrer des Rettungswagens aus Düren und sein Beifahrer wurden über Funk über den Unfall in Kenntnis gesetzt und kehrten im Anschluss an ihren Einsatz, einen Krankentransport, an die Unfallstelle zurück. Dort gaben sie an, die Frau zwar wahrgenommen, allerdings nicht bemerkt zu haben, dass diese gestürzt war. Darüber hinaus sagten beide, dass sie den nötigen Abstand beim Überholen der Radfahrerin eingehalten hätten. Die 66-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo sie ambulant behandelt wurde.

Ein weiterer Unfall mit Beteiligung einer Radfahrerin ereignete sich am Samstag in Düren. Eine 62 Jahre alte Frau aus Kerpen fuhr um 14:45 mit ihrem Pkw auf der Kölnstraße in Richtung Friedrich-Ebert-Platz. Am Kreisverkehr habe sie vor dem Fußgängerüberweg abgebremst und habe geschaut, ob sich von links jemand nährte. Dann sei sie langsam nach vorne gerollt, als sie plötzlich mit einer Radfahrerin zusammenstieß. Diese kam von rechts und fuhr mit dem Rad über den Fußgängerüberweg. Die Radfahrerin, eine 37-jährige Dürenern, stürzte durch die Kollision und wurde dabei leicht verletzt. Weil vor Ort der Verdacht aufkam, dass die Fahrradfahrerin Drogen konsumiert hatte, wurde eine Blutprobe angeordnet. Ein freiwilliger Drogenvortest war zuvor durch die 37-Jährige abgelehnt worden.

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