Foto: StädteRegion Aachen Vorne – von links: Astrid Engels (SAH), Christina Kexel (SAH), Dörte Lübke (GA) Hinten – von links: Beate Metterhausen (SAH), Bernhard Müller (Verwaltungsdirektor SBZ-Eschweiler), Tomasz Grzelak (GA), Dr. med. Alexander Bach (Ärztlicher Direktor SAH)

Eschweiler: Im Seniorenbetreuungszentrum (SBZ) Eschweiler fand jetzt ein Symposium zur Infektionsprävention in Altenpflegeheimen und Ambulanten Pflegediensten für Hygienebeauftragte und Hygieneinteressierte statt. Das Symposium wurde vom St.-Antonius-Hospital und dem Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen organisiert und gehört zur Veranstaltungsreihe ALT-HYG, die einmal im Jahr wiederkehrend stattfindet. In Eschweiler stand das Thema „Skabies“ im Fokus.

Skabies, auch Krätze genannt, nimmt derzeit in der allgemeinen Bevölkerung stark zu. Wird die Skabies in eine Gemeinschaftseinrichtung, wie einem Altenpflegeheim, eingetragen, kann sie sich dort sehr leicht ausbreiten. Das Thema wurde daher bei der Veranstaltung schwerpunktmäßig aufgegriffen. Dr. Henning Lichtenstein (Hautarzt in Eschweiler) stellte sehr anschaulich den Verlauf, die Behandlung sowie den Umgang mit Wäsche, Mobiliar etc. bei Skabies-Befall dar. Birgit Ollesch (Hygienebeauftragte Pflegedienst Kuijpers) berichtete anhand von eigenen Erfahrungen über einen Skabies-Ausbruch in ihrer Altenpflegeeinrichtung.

Thema war auch die sachgerechte Reinigung und Desinfektion von Flächen in Altenpflegeeinrichtungen. Es wurde durch Ulrich Kröcker (Fa. HYSYST) ein neuartiges System vorgestellt, das die Qualität der Reinigung für Bewohner/Bewohnerinnen, Beschäftigte und Besucher „sichtbar“ und transparent macht.

Beate Metterhausen (Hygienefachkraft im St.-Antonius-Hospital Eschweiler) referierte über das Thema Harnwegsinfektionen. Ältere Personen sind aufgrund bestimmter Erkrankungen häufig Träger von Harnwegskathetern. Diese haben ein besonderes Risiko an Harnwegsinfektionen zu erkranken. Es wurde aufgezeigt, welche Maßnahmen im Umgang mit Harnwegskathetern einhalten müssen, um solche Infektionen zu vermeiden.

Die Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Veranstaltung war sehr positiv. Insbesondere die Praxisnähe der Beiträge wurde hervorgehoben. Erfreulich war, dass die Veranstaltung mit Unterstützung des SBZ sowie der ausstellenden Firmen wieder kostenfrei angeboten werden konnte. Auch für das Jahr 2017 planen das Team St.-Antonius-Krankenhaus und Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen wieder eine ALT-HYG-Veranstaltung.

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