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Polizei Symbolbild

Aachen: Die Bundespolizei hat am Sonntag am ehemaligen Grenzübergang Aachen Klein Lichtenbusch einen Schleuser festgenommen, der sechs Personen verholfen hatte, ohne ausreichende Ausweispapiere einzureisen.

 

Er fuhr mit seinem voll besetzten Fahrzeug über die Belgisch-Deutsche Grenze und wurde von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert. In seinem nicht versicherten und nicht zugelassen Fahrzeug befanden sich neben dem 62-jährigen Schleuser, insgesamt acht Personen, von denen sich sechs nicht ausreichend ausweisen konnten. Drei Personen, die sich in einem laufenden Asylverfahren befinden oder in Deutschland geduldet werden, wurden an die zuständigen Ausländerämter weitergeleitet. Drei Personen waren bereits in anderen europäischen Ländern registriert gewesen. Sie stellten auf der Dienststelle ein Schutzersuchen. Einer war bereits Anfang des Jahres nach Spanien abgeschoben worden. Er widersetzte sich seiner Einreisesperre für Deutschland, indem er erneut ohne Ausweispapiere einreiste. Er und zwei weitere Mitfahrer des Schleuserfahrzeuges wurden an das Jugendamt beziehungsweise an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Der 62-jährige Schleuser wurde nach seiner Festnahme am Montagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser sah es als erwiesen an, dass er für einen Schleuserlohn mehreren Personen verholfen hatte, nach Deutschland einzureisen und erließ Untersuchungshaft. Im Anschluss wurde er in die Justizvollzugsanstalt Aachen eingeliefert. An diesem Wochenende konnten einschließlich der am Sonntag geschleusten Personen, über 30 Personen von der Bundespolizei bei der unerlaubten Einreise festgestellt werden.

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