Bild von Leonhard Niederwimmer auf Pixabay

Wer heute offen zugibt, noch kein Online Banking zu betreiben, wird oft mit einem ungläubigen Blick angestarrt. Das Abwickeln von Bankgeschäften im Internet gehört heute für viele Menschen ebenso dazu wie das Bestellen von Büchern oder Kleidung über das Internet. Die Digitalisierung des Bankwesens schreitet in allen Bereichen voran.

Diese Dienste können Bankkunden online nutzen

Menschen sind praktisch veranlagt. Wenn man also etwas vom heimischen Wohnzimmer aus ohne Wartezeit oder Berücksichtigung von Öffnungszeiten erledigen kann, nutzt man diese Möglichkeit gerne. Während früher das Vertrauen in die Bankfiliale vor Ort noch dazu führte, dass Filialbanken mehr Zulauf bekamen als Direktbanken, hat sich auch das geändert: Hauptsache, die Konditionen sind fair und der Service gut. Dann darf es gerne so bequem wie möglich sein.

Online Banking

Heute können Bankkunden ihre Umsätze und Kontoauszüge online abrufen. Über die Banking App wickelt man in der Regel auch Zahlungen ab und kann sogar Daueraufträge programmieren. Für einige dieser Dienste war es bis vor einigen Jahren noch erforderlich, die Hausbank aufzusuchen.

Online Handel mit Börsenwerten

Verbraucher können heutzutage sogar ihre Aktienkäufe und andere Investitionen in Börsenwerte online abwickeln. Dabei bietet sich ihnen nicht nur eine Vielzahl von möglichen Märkten, in die sie investieren können, sondern auch eine große Auswahl an Online Brokern für den unkomplizierten Handel im Internet.

Dadurch werden vor allem die Märkte bei den Anlegern beliebt, die früher nicht so einfach und regelmäßig bespielbar waren. Besonders der Handel mit Devisen auf dem Forex Markt hat sich so zur beliebten Anlagestrategie entwickelt. Andre Witzel testet die besten Forex Broker und erklärt Anlegern, auf welche Kriterien sie bei der Wahl eines passenden Brokers achten müssen.

Doch gerade, weil der Markt für Kryptowährungen, Aktien, Devisen & Co so groß und barrierefrei ist, sollten Anleger sich vorab Wissen aneignen. Nur mit dem notwendigen Knowhow kann es ihnen gelingen, das Risiko von Verlusten so weit wie möglich zu reduzieren und auch wirklich Gewinne zu verbuchen.

Online-Investitionen in Sparpläne und Edelmetalle

Wer sein Geld anlegen wollte, musste früher einen Termin bei der Bank vereinbaren und konnte sich dann vor Ort vom Bankberater über verschiedene Sparinstrumente, Anlageziele und Alternativen aufklären lassen. Heute informiert sich ein beträchtlicher Anteil der Anleger im Internet über Geldanlagen, die Sicherheit und Lukrativität bestmöglich miteinander vereinbaren.

Sehr oft fällt die Wahl dabei auf ETF-Sparpläne, mit denen man in einen gesamten Markt investiert. Durch die breite Streuung des Kapitals kann der Anleger so vom allgemeinen Wirtschaftswachstum profitieren. Auch der Abschluss solcher Sparpläne läuft vermehrt über Online Broker. Doch auch hierbei sollten Investoren auf verlässliche Quellen zum ETF-Sparen setzen, um sich das notwendige Wissen anzueignen.

Edelmetalle gelten ebenso als relativ stabile Wertanlage, weshalb sich viele Privatanleger für den Kaufen von Gold, Silber, Platin oder Palladium entscheiden. Ob der Einstieg diese Investitionen sich aktuell lohnt, erfahren interessierte Anleger hier.

Daher kommt der Wandel im Bankwesen

Es scheint logisch, die zunehmende Digitalisierung des Bankwesens als einfache Konsequenz der allgemeinen technologischen Weiterentwicklung zu verstehen. Noch vor zwanzig Jahren war es schlichtweg undenkbar, dass Privatkunden ihre Bank- und Investitionsgeschäfte digital erledigen. Damals war das Internet noch weniger stark verbreitet als heute – zugleich war es weniger leistungsfähig. Erst die gute Internetkonnektivität und die Etablierung von Smartphones mit Internet hat die Weichen für die Digitalisierung des Bankwesens gelegt.

Größere Vergleichbarkeit von Anbietern

Gleichzeitig führte die flächendeckende Nutzung des Internets dazu, dass immer mehr Privatkunden anfingen, über den Tellerrand hinauszublicken: Haben andere Banken ähnliche oder gar bessere Konditionen als meine Hausbank? Wo besser verglichen werden kann, herrscht stärkerer Wettbewerb – Banken, die ihre Kunden bequem online bedienen können, haben also die Nase vorne.

Filialsterben

Ein weiterer Grund, der sich aus der Digitalisierung des Bankwesens ergibt, ist die Tatsache, dass viele Bankfilialen sich nicht mehr tragen. Die Sparkasse, aber auch andere Banken, schließen deshalb immer mehr Zweigstellen. Diese Entwicklung führt wiederum dazu, dass noch mehr Kunden sich auf die Suche nach Alternativen begeben und ein Konto bei einer Direktbank oder auch ein Depot bei einem guten Online Broker eröffnen möchten.

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