Aachen: Ein Kleingärtner hat beim Aufräumen in seinem Gartenhäuschen 20.000 DM gefunden. Das Geld war in Zeitungspapier eingewickelt. Der Mann, aus der russischen Föderation stammend, hat das Geld am Montag bei der Polizei abgegeben. Er will klären lassen, ob ihm das Geld nun rechtmäßig zusteht.

Der 45-jährige Mann, der seit knapp 15 Jahren in Aachen wohnt und eine kleine Gartenparzelle in einem Schrebergarten bewirtschaftet, wollte vor dem Winter ausmisten und Ordnung schaffen.

Ein Bild, das er vor etwa sieben oder acht Jahren auf dem Sperrmüll gefunden und mitgenommen hatte, war durch die Feuchtigkeit unansehnlich geworden. Als er es abnahm, fiel aus dem mittlerweile gewölbten Rahmen altes, vergilbtes Zeitungspapier heraus. Als der 45-Jährige das Papier anfasste, fielen 20.000 DM in Scheinen heraus.

Nachdem er mit Sohn, Frau und Tochter gesprochen hatte, ging der Mann damit zur Polizeiwache und gab den Fund zu Protokoll. Respekt zollten die Beamten dem ehrlichen Finder. Der konnte sich beim Plausch mit den Polizisten beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wann und vor allem wo er das Bild aus dem Sperrmüll aufgelesen hat. Das Gemälde ist inzwischen völlig aufgeweicht und wertlos.

Dem ehrlichen Finder winkt nun die gesamte Summe als Finderlohn, wenn sich kein rechtmäßiger Besitzer meldet.

Überprüft wird seitens der Polizei noch, ob die Scheine aus Straftaten stammen. Hier gibt es aber auch schon eine kleine Entwarnung. Die Nummern der Scheine sind nicht registriert.

Die Zeitung, in der die Scheine eingewickelt waren, ist vom 13. Juli 1994, einem Mittwoch.

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