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T.Kraus Symbolbild

Köln: Nach der kriminaltechnischen Untersuchung des Tatortes in Köln-Buchheim ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei Köln nunmehr wegen versuchter Tötungsdelikte. Potentielle Tatzeugen verweigern bislang die Aussage.

Am Freitagnachmittag (4. Januar) hatten Polizisten in der Kölner Innenstadt einen 29 Jahre alten bewaffneten Rocker nach Schüssen auf offener Straße festgenommen. Am späten Freitagabend (4. Januar) gaben Unbekannte eine Reihe von Schüssen auf einen belebten Spielsalon in Köln-Buchheim ab. Nur durch Zufall wurde niemand verletzt. Ermittler sehen in den Taten eine Eskalation andauernder Streitigkeiten im Rockermilieu.

 

Derzeit noch Unbekannte haben am Freitagabend (4. Januar) in Köln-Buchheim mehr als ein Dutzend Schüsse aus einer scharfen Waffe abgegeben. Ziel des Angriffs war ein Spielsalon.

Nach derzeitigem Sachstand feuerten der oder die Täter die Waffe gegen 22.25 Uhr auf der Johannes-Stumpf-Straße ab. Die Projektile schlugen in die Fassade und die Außenverglasung eines Spielsalons ein. Einige Geschosse durchschlugen die Glasscheiben.

Obwohl sich in dem Spielsalon nach ersten Ermittlungen zur Tatzeit 15 bis 20 Gäste aufhielten, wurde nach derzeitigem Sachstand niemand verletzt.

Alarmierte Polizisten trafen am Einsatzort rund 20 Menschen an. Die Beamten stellten von allen Anwesenden die Personalien fest und durchsuchten sie. Dabei fanden die Uniformierten keine Waffen oder sonstige verbotene Gegenstände. Zudem überprüften die Einsatzkräfte die Fahrzeuge dieses Personenkreises. In einem Auto fanden die Polizisten einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker und beschlagnahmten den verbotenen Gegenstand. Gegen den Eigentümer leiteten sie ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.

Kriminalbeamte sicherten unmittelbar nach der Tat die Spuren am Einsatzort. Dabei fanden die Ermittler auf der Straße diverse Patronenhülsen. Die Spurensicherung ergab, dass die abgefeuerten Projektile zwischen Knie- und Kopfhöhe in dem Gebäude eingeschlagen waren.

Die Kripo Köln ermittelt zu der Tat bereits in alle Richtungen. Dazu gehört auch die Prüfung, ob dieser Fall mit der Schussabgabe von Freitagnachmittag in der Kölner Innenstadt in Zusammenhang stehen könnte. Bei diesem Vorfall hatte die Polizei Köln einen Mann (29) noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen. Der 29-Jährige musste sich bereits vor einem Richter verantworten, der ihn in Untersuchungshaft schickte.

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