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Düren:  Um die Sicherheit in der Dauerbaustelle der A 4 zwischen den Anschlussstellen Düren und Buir zu verbessern, wird die Geschwindigkeit der Fahrzeuge dort nun von einer stationären Tempomessanlage kontrolliert. Nach einem Vorschlag der Polizei Köln als zuständige "Autobahnpolizei" hatte die Unfallkommission der Bezirksregierung Köln beschlossen, dort für die Dauer der Bauarbeiten eine ständige Geschwindigkeitskontrolle einzurichten.

Zuständig für das Aufstellen und Betreiben der Anlage ist nach dem Ordnungsbehördengesetz der Kreis Düren.

In der Vergangenheit war es trotz eines Tempolimits immer wieder zu schweren Unfällen in der Baustelle gekommen, die dem sechsstreifigen Ausbau und der tagebaubedingten Verlegung der A 4 dient. Vor der Baustelle wird das erlaubte Höchsttempo gedrosselt, zunächst auf 100 und 80, dann auf 60 Stundenkilometer. Die Polizei war in den letzten Monaten mit mobilen Tempomessanlagen vor Ort, um die Einhaltung des Limits zu kontrollieren. Das war angesichts des Personalaufwands allerdings nur vorübergehend möglich. Deshalb hat die Unfallkommission, in der Experten der Bezirksregierung, der Polizei und des Landesbetriebs Straßen NRW zusammenarbeiten, den Kreis Düren beauftragt, dort während der Bauphase für eine ständige Tempoüberwachung zu sorgen. Da die Bauarbeiten voraussichtlich im September 2014 enden, hat der Kreis zwei Radarsäulen gemietet. Sie überwachen beide Fahrtrichtungen. Schilder weisen die Autofahrer rechtzeitig deutlich sichtbar auf die Tempokontrollen hin.

Die Unfälle auf diesem Baustellenabschnitt der A 4 haben weitreichende Folgen. So wurde beispielsweise Mitte Dezember ein Lkw-Fahrer bei einem Auffahrunfall schwer verletzt.  Per Hubschrauber wurde er in ein Krankenhaus transportiert. Während der zweistündigen Vollsperrung der A 4 in Fahrtrichtung Aachen staute sich der Verkehr auf eine Länge von zwölf Kilometern. Der Ausweichverkehr führt auf den ohnehin stark befahrenen Durchgangsstraßen der Stadt Düren stets zu Verstopfungen, wodurch die unter Lärm und Feinstaub leidenden Anwohner zusätzlich belastet werden.

Landrat Wolfgang Spelthahn hofft, dass die gut sichtbar angekündigte Radarüberwachung auf der A 4 die Autofahrer dazu bringt, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. "Der Verkehr soll in Zukunft sicher durch die Baustelle fließen. Ideal wäre es, wenn sich alle strikt an das Tempolimit hielten und dort niemand mehr zu Schaden käme."

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