Inden - Pier (pm/pol) Durch ein Feuer auf dem Gelände eines Autoverwertungsbetriebs ist am frühen Dienstagabend ein erheblicher Sachschaden entstanden. Auslöser des Brandes war nach ersten Ermittlungen ein Funkenflug, der bei Schredderarbeiten auf dem Betriebsgelände entstanden war.

Gegen 19:30 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei in das Industriegebiet in die Ortslage Pier aus. Dort waren mehrere aufgestapelte Schrottfahrzeuge in Brand geraten, nachdem offensichtlich bei Arbeiten mit einem Schredder ein Funkenflug entstanden war. Vergeblich versuchten die Mitarbeiter des Unternehmens zunächst noch das Feuer selber zu löschen. Schließlich musste dann aber doch die Feuerwehr anrücken, die ein Übergreifen der Flammen auf eine Halle, in der Dieselkraftstoffe und Altöl gelagert waren, verhindern konnte.

Umluftmessungen der Feuerwehr im Bereich des Brandortes und in den angrenzenden Ortsteilen ergaben bislang jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten jedoch leicht und musste zur ambulanten Behandlung einem Krankenhaus zugeführt werden.

Die Löscharbeiten und Messungen der Umluft dauern zur Zeit immer noch an. Die Landesstraße 12 ist zwischen der Bundesstraße 56 (Krauthausener Kreuzung) und dem Kreisverkehr an der Kreisstraße 34n gesperrt. Damit ist auch die Zufahrt zum Gewerbegebiet Pier momentan nicht möglich.

Aufgrund der erwarteten Dauer der Löscharbeiten ist auch mit Behinderungen im Berufsverkehr zu rechnen.Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Video: einsatzdoku.org

 

Foto: einsatzdoku.org

Zwischenzeitlich drohten die Flammen auf ein weiteres Gebäude über zugreifen. Umgehend wurden weitere Feuerwehren aus der Region zur Unterstützung alarmiert, unter anderem eine Drehleiter aus Jülich und die des FTZ.

Auch wurde die Kreis Führungsunterstützungsgruppe im ELW 3 des FTZ tätig. Der Messzug aus Oberzier nahm Messungen vor. Hierzu liegen uns keine Ergebnisse vor.

Wir berichten nach!

Bild: Privat via Marco M.

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