Symbolischer Spatenstich für den geförderten Breitbandausbau durch Landrat Wolfgang Spelthahn in Vettweiß. Foto: Kreis Düren

Kreis Düren: Schnelles Internet für Hürtgenwald, Kreuzau, Vettweiß, Heimbach und Nideggen. Die Telekom hat die Planungen für den Ausbau mit Glasfaserleitungen abgeschlossen und beginn in der Gemeinde Vettweiß mit den Arbeiten. "Schnelle Leitungen sind heute ein wesentlicher Standortfaktor", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn heute (4.7.) beim Spatenstich in Vettweiß vor Vertretern der Telekom, der örtlichen Verwaltung und Politik sowie der Bezirksregierung.

Vom Ausbauprogramm profitieren 1850 Haushalte und 18 Schulen. Insgesamt verlegt die Telekom etwa 250 Kilometer Glasfaser. Bund und Land NRW unterstützen das schnelle Internet im ländlichen Kreis Dürener Raum mit rund 10 Millionen Euro. Landrat Spelthahn bezeichnete die Gemeinde Vettweiß als wachsende Kommune. Neue Baugrundstücke seien schnell vergriffen. Allein deshalb sei das schnelle Internet, das maximale Download-Raten von 100 MBits/s bis zu 1 Gbit/s zulässt, absolut vordringlich. Diese Einschätzung bestätigte der Vettweißer Bürgermeister Joachim Kunth. Der heutige Spatenstich in seiner Kommune sein "ein freudiger Moment". Torben Butchereit (Telekom / Leiter im Projektoffice "Mehr Breitband für Deutschland") sagte, dass durch den Breitbandausbau der ländliche Raum lebenswerter werde. Der Konzern betonte, dass die Glasfaserleitungen bis in die Gebäude hinein verlegt werden müssten. "Wir werden die Menschen über die Modalitäten rechtzeitig informieren", sagte Telekom-Regionalleiterin Anja Wilhlem.

Der Ausbau wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2021 dauern. Nach Angaben der Telekom ist geplant, mit dem Verlegen der schnellen Leitungen zunächst in Vettweiß zu beginnen, ab November in Nideggen, ab Januar in Kreuzau, Hürtgenwald und Nideggen-Schmidt, ab Mai 2020 in Heimbach und Nideggen.

"Unser Ziel muss es mit Blick auf die Digitalisierung insgesamt sein, Deutschland weiter nach vorne zu bringen. Derzeit liege die Bundesrepublik europaweit nur auf einem mittleren Rang, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

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