Zülpich: Ein gemeldeter Zimmerbrand hat in der Nacht zum Samstag,einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Fachklinik Marienborn ausgelöst. Nach ersten Meldungen war die Feuerwehr zu einem Brandereignis innerhalb der Klinik alarmiert worden.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Bettlaken in einem Patientenzimmer in Brand geraten war. Mitarbeitende der Klinik reagierten schnell und konnten das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig löschen. Die Einsatzkräfte führten anschließend Nachlöscharbeiten sowie umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch.

Die betroffene Station war bereits durch das Klinikpersonal vorsorglich evakuiert worden. Insgesamt acht Personen waren von dem Ereignis betroffen. Zwei von ihnen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Verusacher des Brandes wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Das betroffene Patientenzimmer ist derzeit nicht mehr nutzbar. Die übrige Station blieb nach ersten Erkenntnissen jedoch weitgehend unversehrt und kann weiterhin betrieben werden.

Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde ein größeres Kräfteaufgebot alarmiert. Rund 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zusätzlich unterstützte der Rettungsdienst des Kreises Düren mit einem RTW und einen Notarzt nach dem MANV-Konzept. Auch ein Leitender Notarzt, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie ein Notarzt aus dem Kreis Euskirchen waren eingebunden.

Die Ursache für den Brand ist derzeit noch unklar. Ermittlungen dazu wurden aufgenommen.

Bilder: J.Priebe