Kreis Düren: Im Rahmen des ersten kreisweiten Probealarms heulten am zweiten April-Samstag zwischen Titz und Heimbach an die 100 Sirenen gleichzeitig. Der Kreis Düren als zuständige Katastrophenschutzbehörde hatte diesen Termin festgesetzt, um die Funktionstüchtigkeit der Sirenen zu testen und die Menschen nach langer Sirenenpause wieder mit den Signalbedeutungen vertraut zu machen.
Rund 170 Rückmeldungen aus der Bevölkerung
Kaum war das Heulen verstummt, setzte das Echo ein. Rund 170 Anrufer meldeten sich über das Auskunftstelefon im Amt für Bevölkerungsschutz. Etwas mehr als die Hälfte der Rückmeldungen kam aus Düren. In der Kreisstadt gibt es keine Sirenen, weil die Verantwortlichen entschieden haben, die Bevölkerung dort mit Lautsprecherwagen vor Gefahren zu warnen. In den Gemeinden Nörvenich und Vettweiß herrschte aus einem anderen Grund Stille. Dort ist der Aufbau der Sirenen noch nicht abgeschlossen. In Nideggen stimmten vorerst nur zwei Sirenen in das Heulen ein, weitere Anlagen werden folgen.
Aus allen Kommunen gab es Rückmeldungen, etwa weil die Sirenen nur schwach oder nur einzelne Signale zu hören gewesen seien. Diese Informationen werden den für die Sirenen verantwortlichen Städten und Gemeinden nun zur Verfügung gestellt, damit sie sie auswerten und Abhilfe schaffen können.
Weitere Probealarme folgen am 1. Juli und 7. Oktober
Bestens im Bilde waren die Nutzer der kostenlosen Smartphone-Warn-App NINA. Der Probealarm war eine Viertelstunde vor dem ersten Signalton über diesen Kanal angekündigt worden. Nach dem Durchlauf gab es eine Schlussmeldung.
Aus Sicht des Kreises Düren war der erste Probealarm hilf- und deshalb erfolgreich. Weitere Termine folgen nun vierteljährlich. Die nächsten Probealarme finden zum Quartalsbeginn an den Samstagen 1. Juli und 7. Oktober 2017 statt.