Düren: Ein 85-Jähriger aus Düren ist zwischen Ende Juli und dem vergangenen Freitag (28.08.2026) Opfer eines Betrugs geworden. Unbekannte Täter erbeuteten insgesamt 15.000 Euro.
Ende Juli (28.07.2026) erhielt der Mann einen Anruf von einer unbekannten Frau. Sie teilte ihm mit, seine Konten seien gefährdet. Um sein Vermögen zu schützen, solle er seine Fonds kündigen und das Geld auf ein angebliches "Sicherheitskonto" überweisen. Zur Untermauerung ihrer Geschichte übersandten die Täter dem Senior gefälschte Dokumente, die angeblich von der Staatsanwaltschaft stammten. Der Kontakt erfolgte überwiegend über WhatsApp. Der Mann überwies in drei Fällen jeweils mehr als 5.000 Euro. Zudem verschafften sich die Täter über eine App Zugriff auf seinen Computer. Bis zur Anzeigenerstattung glaubte der 85-Jährige an die behauptete Gefahr. Gemeinsam mit seiner Ehefrau suchte er schließlich die Polizei auf, um die Echtheit der Dokumente überprüfen zu lassen. Dabei stellte sich der Betrug heraus. Die Polizei warnt: Polizei und Staatsanwaltschaft fordern niemals dazu auf, Geld auf ein "Sicherheitskonto" zu überweisen. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und überweisen Sie kein Geld an Unbekannte. Gewähren Sie Fremden außerdem niemals Zugriff auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone. Bei Unsicherheit wenden Sie sich an Ihre Polizei oder Bank über bekannte Kontaktdaten.