Elektronische Kommunikation löst althergebrachte Verständigungsmethoden immer mehr ab. So ersetzen E-Mails Telefongespräche und Briefe zunehmend, sowohl im privaten als auch im professionellen Kontext. Das macht vieles einfacher, birgt aber auch Gefahren. Worauf sollte man also achten, welche Fallstricke lauern?

Spam, Viren, Ransomware

Jeder, der E-Mails versendet und empfängt, hat sicherlich schon einmal eine Spam-Nachricht erhalten. Das sind Mails, die oftmals unerwünschte und gefälschte Produkt- oder Jobangebote beinhalten – oder angeblich todsichere Methoden, ganz ohne oder mit nur wenig Arbeit schnell unglaublich viel Geld zu verdienen. Nicht alle dieser Spam-Mails sind dabei so leicht zu identifizieren wie einer der Spam-Klassiker schlechthin, nämlich jene Nachricht rund um den angeblichen nigerianischen Astronauten in der Zwickmühle. Oft sind Spam-Mails als auf den ersten Blick echt erscheinende Rechnungen oder Mahnungen getarnt. Sie sind dann meist mit einem Anhang im Zip- oder PDF-Format versehen. Öffnet man diesen, gelangen Schadprogramme auf den Rechner, die eventuell sensible Daten ausspähen oder sogar den Nutzer aus dem System aussperren und dieses erst nach Zahlung eines „Lösegelds“ wieder freigeben. Solche sogenannte Ransomware kann ganze Unternehmen lahmlegen, wie es aktuell der Fall des der „WannaCry“-Schädlings eindrucksvoll beweist.

Die virtuelle Unterschrift

Es gibt also mehr als genügend Gründe zur Vorsicht beim Umgang mit E-Mails, selbst wenn sie von einem vertrauenswürdigen Absender zu stammen scheinen. Das bedeutet: E-Mail-Anhänge sollte man nur öffnen, wenn man sich sicher ist, dass der Versender wirklich derjenige ist, als der er sich ausgibt. Möchte man nicht riskieren, dass eine selbst versendete Mail vom Empfänger als Spam klassifiziert wird, bietet das Anfügen einer digitalen Signatur eine verlässliche Möglichkeit der einwandfreien Identifikation. Zwar ist eine digitale Signatur mit etwas Aufwand verbunden und setzt voraus, dass Sender und Empfänger dieselbe Signierungs-Software nutzen, die Mühe lohnt sich aber auf jeden Fall – gerade im geschäftlichen Kontext ist Vertrauenswürdigkeit unbezahlbar.

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