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NRW: Seit dieser Woche sind die ersten Mähdrescher auf den Getreidefeldern in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Je nach Wetter wird es in den kommenden Tagen überall richtig losgehen, teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit. Als erstes ernten die Landwirtinnen und Landwirte die Wintergerste, anschließend folgen die übrigen Getreidearten wie Winterweizen, Triticale, eine Kreuzung aus Weizen und Roggen, Roggen, Sommergerste, Sommerweizen und Hafer. Auch die Rapsernte beginnt in Kürze.

Die Prognosen für die Getreideernte in Nordrhein-Westfalen reichen in diesem Jahr von gedämpft bis optimistisch. Die Pflanzen sind zwar gut durch den Winter gekommen, doch die lange Trockenphase im Frühjahr hat besonders dem Getreide auf sandigen Böden, die Wasser schlechter speichern können, zu schaffen gemacht. Auch die heißen Temperaturen im Juni können zu Trockenstress bei den Pflanzen geführt haben. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die Hitze auf den Ertrag ausgewirkt hat. Um die Getreideernte einfahren zu können, benötigen die Landwirtinnen und Landwirte jetzt einige Wochen trockenes Wetter. Häufige Regenschauer erschweren die Ernte, verursachen hohe Trocknungskosten und können zu einer schlechteren Qualität des Getreides führen. Unwetter mit Starkregen und Hagel können eine sicher geglaubte Ernte innerhalb kürzester Zeit zerstören.

2021 wurden in Nordrhein-Westfalen 493.800 ha Getreide angebaut. Das entspricht der Hälfte des Ackerlandes. Die wichtigste Getreideart in NRW ist der Winterweizen, der 2021 auf 236.800 ha stand. An zweiter Stelle folgt die Wintergerste mit 142.300 ha. Die Anbaufläche von Triticale lag bei 57.700 ha. Roggen, früher das wichtigste Brotgetreide, wurde in NRW nur noch auf 39.700 ha angebaut.

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