Bild: Symbolbild Polizei

Köln: Bei Razzien von Polizei, Zoll und Stadt Köln im rechtsrheinischen Köln haben die beteiligten Behörden:

- 2 Personen festgenommen, gegen sie lagen Haftbefehle vor

- 13 Ermittlungsverfahren eingeleitet ( 10 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 1 Verstoß gegen das Waffengesetz, 1 Verdacht des Diebstahls, 1 Verdacht des illegalen Glücksspiels) - Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 241 Personen und 71 Fahrzeuge

- 1 Blutprobe wegen einer Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln angeordnet

- 6 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen diverser Verkehrsverstöße gefertigt

- 2 Verkehrsvergehensanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen die Abgabenverordnung vorgelegt

- 2 Fahrzeuge sichergestellt

Der Einsatz in den Stadtteilen Kalk, Humboldt-Gremberg, Ostheim, Vingst und Höhenberg begann am Samstagabend (2. Februar) um 19 Uhr und endete am Sonntag (3. Februar) in den frühen Morgenstunden. Mit sichtbarer Unterstützung der Bereitschaftspolizei waren insgesamt rund 160 Fahnder der beteiligten Behörden im Einsatz, an einigen Lokalen auch mit Hunden zum Aufspüren von Drogen und Waffenverstecken. Beamte des Verkehrsdienstes und des Projekts Rennen nahmen am Abend und in der Nacht Autos im Umfeld der Razzien unter die Lupe.

Polizeioberrat Markus Grommes, verantwortlich für den Einsatz, resümierte noch in der Nacht: "Wir sind seit 2016 verstärkt auf den Straßen im Rechtsrheinischen präsent, um gegen die Straßenkriminalität, also Delikte wie Körperverletzungen, Drogenhandel, Raub und Diebstahl gezielt vorzugehen".

Gerade in den Straßenzügen Kalk-Mülheimer Straße, Kalker Hauptstraße, der Taunusstraße und den Nebenstraßen fallen vor allem junge Nordafrikaner regelmäßig durch Straftaten auf.

"Wir wissen, dass die Bars und Gaststätten den jungen Straftätern häufig als Treffpunkte dienen. Deshalb nehmen wir gerade diese Szenetreffs auch weiterhin besonders in den Fokus", so Markus Grommes. Und weiter: "Wir werden nicht zulassen, dass die Kriminellen Bars und Kneipen als sichere Rückzugsräume nutzen, aus denen sie unerkannt agieren können."

Auch die immer wieder mit Shisha-Bars in Verbindung stehende Rockerszene nahmen die Beamten ins Visier.

Für den Einsatz des Zolls ergänzt Pressesprecher Jens Ahland:

"Wir haben wieder in jeder Shisha-Bar unversteuerten Wasserpfeifentabak festgestellt, der nach Abschluss des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens vernichtet wird. Insgesamt wurden knapp 5 Kilogramm unversteuerter Tabak, sowie weitere 46 Dosen Wasserpfeifentabak sichergestellt. Zudem wurden 14 Personen in den Shisha-Bars durch Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zu ihrer Beschäftigung befragt. Es gibt in mehreren Fällen Hinweise, dass die Barbetreiber Mitarbeiter nicht oder falsch zur Sozialversicherung gemeldet haben. Mal wieder waren mehrere Angestellte angeblich den ersten oder zweiten Tag vor Ort beschäftigt. Vor allem die Angaben zur Bezahlung werden wir genau überprüfen. Auch hier haben wir in mehreren Fällen Anhaltspunkte dafür, dass der Mindestlohn nicht gezahlt wird."

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