95903520 10222359471520787 2167509594442563584 o

Bild: Symbolbild Polizei

Köln: Einsatzkonzept der Polizei geht auf, weiträumige Verkehrssperrungen unvermeidlich

Der Besuch des türkischen Staatspräsidenten am heutigen Tag (29. September) in Köln hat die im Vorfeld befürchteten intensiven Verkehrsstörungen mit sich gebracht. Die Belastungen für viele Kölner erreichten ein besonderes Ausmaß.

"Mein besonderer Dank gilt der Kölner Bevölkerung, die neben den zahlreichen eingesetzten Beamten die größte Last an diesem besonderen Tag zu tragen hatte", resümierte Polizeipräsident Uwe Jacob nach einem außergewöhnlichen Einsatztag. Die bei einem Staatsbesuch vorgesehenen und unvermeidbaren großflächigen Absperrungen im Stadtgebiet und auf den Fahrstrecken des Staatsgastes führten, wie befürchtet, in und um Köln zu massiven Einschnitten und Verkehrsstörungen. Auch durch die verspätete Ankunft und zeitliche Verzögerungen während des Aufenthaltes des Staatsgastes, kam der Verkehr in weiten Bereichen der Stadt über lange Zeit zum Erliegen.

Über das seit Montag geschaltete Bürgertelefon der Polizei Köln informierten sich bereits im Vorfeld und am heutigen Tag etwa 4000 Bürgerinnen und Bürger. So viele, dass es auch hier zeitweise zu längeren Wartezeiten kam.

Bereits ab dem frühen Morgen hatten sich im Umfeld der Moschee in Köln-Ehrenfeld mehrere Hundert Unterstützer des türkischen Staatspräsidenten an den Polizeisperren eingefunden. Viele von ihnen versuchten, trotz der vorherigen Ankündigung, dass nur geladene Gäste Zugang zu den Feierlichkeiten erhielten, in die Moschee zu gelangen. Bis zum Eintreffen des Staatsgastes hielten sich an den Absperrungen insgesamt ca. 20.000 Personen auf.

Einzelnen Straftaten sowie Versuchen, Andersdenkende an ihrer freien Meinungsäußerung zu hindern, begegneten die Polizisten konsequent.

Auch den Versuch türkischer Sicherheitskräfte, eine Flatterbandabsperrung entlang der Inneren Kanalstraße einzuziehen, unterbanden Einsatzkräfte. Bei den Kundgebungen im Stadtgebiet, die sich gegen den Staatsbesuch richteten, blieb es bei lautstarken, aber weitgehend friedlichen Meinungsäußerungen.

Hierzu der Einsatzleiter Klaus Rüschenschmidt: "Wir haben unser Konzept wie geplant umgesetzt. Wir haben durch starke Präsenz und konsequentes Einschreiten im Stadtgebiet einen friedlichen Ablauf gewährleistet. Mein Dank gilt den zahlreichen Einsatzkräften aus Nordrhein-Westfalen und den vielen Ländern, die uns bei diesem schwierigen Einsatz unterstützt haben."

Auch die Versammlungen, die ohne Bezug zum Staatsbesuch im Stadtgebiet stattfanden, nahmen einen friedlichen Verlauf und endeten planmäßig.

Our website is protected by DMC Firewall!

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.