Keine Angst vor Gegenwind bewiesen die Kirschkernweitspucker dieses Jahr auf der Annakirmes.

Düren: Es ist erwiesen: Kirschkernweitspuckerinnen und –spucker sind wahrhaft kernige Typen und aus ganz besonderem Holz –wahrscheinlich aus „Kirschbaum extra hart“- geschnitzt.

Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft im Kirschkernweitspucken auf dem Annakirmesplatz mit zum Teil extremen Wetterbedingungen erzielten die Teilnehmer trotz Regen und Windböen  bereits in der Vorrunde beachtliche Weiten und erwiesen sich als wirkliche „Extrem-Sportler“, mit denen bei jedem Wetter gut Kirschen essen ist.

Auch der Nachwuchs war stark vertreten und mit vollem Körpereinsatz unverdrossen dabei.

Neben einem Teilnehmer aus Portugal, der es dann bis ganz oben auf das Siegertreppchen schaffte, waren auch wieder Schweizer am Start, die schon im vergangenen Jahr bei sengender Sonne bei der Weltmeisterschaft mitgemacht haben. Das Regenwetter dieses Jahr hielt sich nicht davon ab, wieder dabei zu sein. Ob sie denn inzwischen fleißig trainiert hätten, werden sie gefragt. „Aber nein“, lautet die Antwort „Es geht doch um den Spaß!“ Wie denn der Wind sei, will man wissen. „Wunderbar!“, sagt einer und lacht: „Schön von vorne!“

Sieger 2015 wurden:

Herren:

1. Sascha Sadewasser, Braga (Portugal), Weite: 15,58 Meter

2. Wolfgang Schlepütz, Nideggen, Weite: 15,39 Meter

3. Heinz Meyerhofer, Schweiz, Weite: 14,76 Meter

Damen:

1. Andrea Kuck, Ober-Hilbersheim, Weite: 11,76 Meter

2. Irene Holle, Düren, Weite: 11,28 Meter

3. Melissa Sanchez-Sanchez, Düren, Weite: 10,79 Meter

Junioren:

1. Timon Kuck, Ober-Hilbersheim, Weite: 11,04 Meter

2. Janek Kuck, Ober-Hilbersheim, Weite: 10,15 Meter

3. Jannis Hilgers, Niederzier, Weite: 9,74 Meter

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