Polizei Symbolbild

Düren: Eine unerwünschte Begegnung hatten in der Nacht zu Donnerstag Bewohner eines Hauses in Niederau, als ihnen plötzlich Einbrecher gegenüber standen. Diese traten daraufhin die Flucht an.

 

Ein Anwohner der Kreuzauer Straße hatte gegen 00:55 Uhr den Polizeinotruf gewählt und mitgeteilt, dass sich soeben zwei männliche Personen auf das Grundstück seiner Nachbarn begeben hätten. Während der Anfahrt mehrerer Streifenwagen zum Tatort waren die beiden Unbekannten über eine Leiter und ein Dach in die erste Etage des Wohnhauses geklettert und dort durch ein offenes Fenster gestiegen. Sie fanden sich hiernach im Schlafzimmer der Bewohner wieder. Die 65 Jahre alte Hausbesitzerin erwachte und stellte sich den Eindringlingen entgegen. Auch ihr 68-jähriger Ehemann stellte die Täter zur Rede, die daraufhin wieder durchs Fenster stiegen und sich entfernten. Während die Unbekannten über das rückwärtige Grundstück davon rannten, trafen vor dem Haus die ersten Beamten ein. Die sofortige Absuche des Geländes einschließlich der benachbarten Grundstücke und eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Aufgreifen der Flüchtigen. Gesucht wird nun nicht nur nach den beiden Eindringlingen, sondern auch nach einem mutmaßlichen Mittäter, der augenscheinlich auf der Kreuzauer Straße "Schmiere" stand. Bei ihm soll es sich um einen etwa 185 cm großen Mann gehandelt haben, der komplett schwarz bekleidet war, unter anderem mit einer Jacke ähnlich einer Lederjacke. Er hat dunkles Haar, das an den Seiten kurz rasiert ist. Einer der Einbrecher im Haus wird beschrieben als ungefähr 175 cm groß im Alter zwischen 35 und 40 Jahren. Er war schwarz gekleidet, hatte eine Sturmhaube über das Gesicht gezogen und sprach mit vermutlich osteuropäischem Akzent. Er hielt eine Schusswaffe in der Hand, wobei bislang nicht sicher ist, ob es sich hierbei um eine echte Waffe handelte. Sein Begleiter war etwas kleiner und trug ebenfalls schwarze Kleidung. Haben Sie im Bereich der Kreuzauer Straße und Umgebung etwas oder jemand Verdächtiges beobachtet? Wenden Sie sich mit Ihren Hinweisen jederzeit an die 110!

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