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Düren: Die beiden Radaranlagen, die der Kreis Düren auf Betreiben der Unfallkommission der Bezirksregierung Köln auf der Autobahn 4 aufgestellt hat, zeigen Wirkung. In der Baustelle zwischen Düren und Buir beachten zunehmend mehr Autofahrer die vorgeschriebenen Tempolimits. Damit sinkt zugleich die Unfallgefahr.

In Fahrtrichtung Aachen hatten am Wochenende 11./12. Januar 1735 beziehungsweise 1628 Fahrer die Tempo 100-Grenze überschritten. Am folgenden Montag, als die Lkws wieder rollten, waren hier immerhin noch 834 Kraftfahrer geblitzt worden. Danach sank die Blitzfrequenz deutlich: Am Donnerstag hielten sich "nur" 535 Fahrer nicht an das Limit, am Freitag wurden mit 674 Verstößen erneut deutlich weniger Temposünder ertappt als zum Wochenbeginn.

Auf der Gegenfahrbahn, wo die Geschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt ist, wird nach gut einer Woche Radarüberwachung ebenfalls langsamer gefahren. Hier waren am 11. Januar 798 Fahrer, am Folgetag 723 zu schnell unterwegs. Am Montag wurden nur noch 334 Temposünder geblitzt, danach sank die Zahl kontinuierlich. So wurde die Kamera am vergangenen Donnertag nur noch 227-mal ausgelöst.

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